Sonntag, 3. Mai 2009

Wandern mit der Schulklasse

Samstag, 2.Mai 2009

Heute stehen wir früh um 7.00 Uhr auf, den heute haben wir eine Abenteuerreise vor uns. Es geht mit der Schule zum Wandern in die Berge ins "Kananaskis Country". Ob wir heute Bären sehen???

Jedenfalls brauchen wir uns nicht viel Sorgen machen. Ein Lehrer hat Bärenspray dabei, der die Bären bei einem Angriff verscheuchen soll. Dieses Spray ist vergleichbar mit dem Pfefferspray aber ist 25-mal stärker und gefährlicher.

Um 9.00 geht die Reise los Richtung Berge. Schon nachdem wir Calgary verlassen haben, kann man am Horizont die Rocky Mountains sehen.

Wir fahren in einem typisch amerikanischen Bus, den man im Fernseher in manchen Filmen sehen kann.

Nach ein-einviertel Stunden Fahrt, kommen wir an und es geht zum Wandern. Gestern Abend hat sich Harry ein paar schneesichere Schuhe für umgerechnet 3,80 Euro/Tag ausgeliehen. Ich selber habe mir die Wanderschuhe aus Amerika mitgenommen.

Das Wetter ist super. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Die Jacken sind überflüssig und stören beim Wandern.

Der ganze Wanderweg ist aber noch schneebedeckt und knöcheltief. An manchen Stellen in höheren Lagen ist der Schnee wadentief und er läuft in die Schuhe. Langsam werden die Socken nass.






Die Natur ist wunderschön und wir schießen etliche Bilder. Nach einer Stunde Wandern machen wir eine Mittagspause und essen unser selbst mitgebrachtes belegtes Brötchen, zwei Äpfel und einen Schoko-Riegel.



Die Pause dauert 1 Stunde in der wir weitere Kraft schöpfen können, den wir wissen nicht was uns erwartet.

Nach der Pause geht es ständig den Berg hinauf in wadentiefem Schnee. Der tiefere Schnee raubt uns zusätzliche Kräfte, weil es aussieht, als würden wir Treppen steigen. Es ist sehr anstrengend und ich komme dauernd aus der Puste. Bei einer kleineren Verschnaufpause setze ich mich mitten in den Schnee und mein Hintern wird klitschnass.


Das hab' ich nun davon. Zu den nassen Socken kommt nun ein nasser Hintern. Wenn das keine Erkältung gibt?

Aber an dieser Stelle haben wir's fast geschafft. Es geht nun den Berg hinunter und es wird leichter. Wir erfahren von den Lehrern, dass wir heute 10 km gewandert sind. Es sind die 10 längsten km unseres Lebens.

Auf dem Heimweg schlafe ich im Bus ein, den ich fühle mich, als hätte ich 30 Stunden nicht mehr geschlafen.

Obwohl wir schon um 18.30 Uhr daheim sind, wird heute nichts mehr unternommen. Wir sind geschafft. Wir essen noch eine Kleinigkeit zu Abend und gehen um 21.30 Uhr ins Bett, wo wir sofort einschlafen.

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