Mittwoch, 17. Februar 2010

Tag 10 in Calgary (Teil1)

Heute ist mein 10. Tag in Calgary und ich kann sagen, dass ich fast Alles erledigen konnte.

Ich muss für das Tauschen des Führerscheines noch eine Übersetzung fertigen lassen, die auch schon in Arbeit und in 1-2 Tagen fertig ist. Ich habe zwei Kopien angefordert, eine für die Führerscheinstelle und eine für meine Autoversicherung. Man weiß ja nie, wo man Geld sparen kann, wenn man nachweist, dass man den Führerschein schon lange besitzt.

Wenn ich zurück denke, bin ich mittlerweile seit fast 13 Jahren im Besitz des Führerscheines. Oje, bin ich alt geworden....Wo ist nur die Zeit geblieben?

Leider wird bei einer Autoversicherung in Kanada meistens nach dem kanadischen Führerschein gefragt. Das beeinflußt die Versicherungsprämie, da man als Neuling eingestuft wird und es einen Batzen Geld kosten kann. 12 Jahre Fahrerfahrung bringt also herzlich wenig.

Ich habe mal einen Vergleich von Auto-Versicherungen im Internet gemacht und ich komme auf Beiträge von 35 Euro über 98 Euro bis hin zu 250 Euro im Monat nur für die Haftpflichtversicherung für das gleiche Fahrzeug.

Heute ist auch Tag 10, seit dem ich ein Auto fahre. Ich kenne mich nun einigermassen mit den Straßenschildern aus, aber das wichtigste Schild übersehe ich immer:


Es ist das Zeichen für Fußgänger. Leider erkenne ich nicht immer gleich, dass jemand die Straße überqueren will. Ich erkenne es erst, wenn ich vorbeigefahren bin.

Dabei gibt es für "Nichthalten wenn Fußgänger die Strasse überqueren wollen" eine fette Strafe. Wird man erwischt, zahlt man umgerechnet 400 Euro.


Hier noch ein paar andere Bußgelder, bei denen man in die Tasche greifen muss:



  • Nicht angeschnallt: 80 Euro
  • zu schnelles fahren (16km/h drüber): 72 Euro
  • Nicht stoppen an Stopschild: 200 Euro
Also muss ich aufpassen, wie ich fahre.

Gestern bin ich mal zur Rush Hour, also zur Hauptverkehrszeit die Autobahn 2 aus dem Süden Calgarys Richtung Norden gefahren.

Ich muss sagen, die 4 Spuren waren ziemlich voll, aber jeder hat sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung von max. 110 km/h gehalten. Mehr darf man in Kanada nicht fahren.

Die Autofahrer nutzten alle 4 Fahrbahnen und der Verkehr konnte so fließen. Vielleicht war es auch hilfreich, dass man rechts überholen konnte. Ich fand das Fahren angenehmer als in Deutschland auf der A3 z.B. wo nur gehetzt und gedrängelt wird.

Gestern war ich auch mal wieder im Kino, im Canyon Meadows Cinema, wo der Film nur ca. 2 Euro kostet. Ich habe mir eine Komödie ausgesucht und habe es bereut, denn der Film fand in Irland statt, und von dort war auch der Hauptdarsteller. Ich habe fast nichts verstanden. Hier gibt es den Trailer dazu und in Deutschland kommt er im März ins Kino.

Fortsetzung folgt...

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