Freitag, 14. Mai 2010

Yukon-Trip Teil 2

Unsere Abende haben wir draussen am Lagerfeuer verbracht.


Bis auf einen Abend als es draussen geschneit hat. Wir hatten kurz vor einem Schneesturm auf einem Provincial Campground für die Nacht halt gemacht. Das Lagerfeuer fiel für heute ins Wasser...




Da es auf Provincial Campingplätzen kein Stromanschluss, kein Wasseranschluss, keine Duschen oder Toiletten gibt, haben wir die Reserven des Wohnwagens genutzt. Die einzige Toilette auf diesem Campingplatz war ein Holzhäuschen mit Plumsklo...

Wer die Tanks füllt, muss auch entleeren können... Hier entleere ich gerade die Abwassertanks... Eine "Drecksarbeit".


Der Wassertank muss auch aufgefüllt werden.

Unterwegs sind wir auch ein paar Tieren begegnet.







In Watson Lake haben wir am "Schilderwald" Halt gemacht. Im Jahre 1942 hat hier ein Arbeiter auf dem Alaska Highway ein Schild aufgestellt, das die Entfernung zu seinem zu Hause anzeigte. Seitdem bringt jeder Tourist sein Heimatschild mit und nagelt es an die Pfeiler... Hier befinden sich bereits 65.000 Schilder aus aller Welt: Autoschilder, Ortsschilder, Namensschilder...


Jeder von uns machte sich auf den Weg nach einem Schild seiner Ortschaft. Hier habe ich was gefunden:



Und schließlich auch dieses.


Zu guter Letzt haben wir uns selbst verewigt. Da wir kein Ortsschild oder Autoschild dabei hatten, haben wir unsere Alupfanne mit unseren Namen versehen, an den Pfahl genagelt und uns vorgenommen beim nächsten Mal etwas Besonderes mitzubringen...


Wie jede Reise hat auch unsere ein Ende. Nach 4 Tagen kamen wir in Whitehorse an und damit war unser Trip auch zu Ende.


Whitehorse ist die Hauptstadt vom Yukon und ist ein kleines Städtchen mit ca. 25.000 Einwohnern darunter auch viele Indianer.




Wie haben es die Indianer früher gemacht? Sie horchten: "Kommt ein Zug, oder nicht?"

Wir haben unseren letzten Abend in Whitehorse verbracht und am nächsten Tag die Rückreise mit dem Flugzeug angetreten.



Schön war's!

Yukon-Trip Teil 1


Ich versuche meine Versprechen einzuhalten. Wie versprochen kommt hier der erste Teil von jeder Menge Bilder zu unserer Fahrt durch die Rocky Mountains.

Warum habe ich diese Fahrt gemacht? Nun ja, es war eine spontane Entscheidung: Von unserer Arbeit aus musste ein Fahrzeug zu unserer Niederlassung in Whitehorse im Norden Kanadas gebracht werden. Es handelt sich um ein MH 24' (ein 24 Fuss Motorhome) mit einer Gesamtlänge 7,70 Meter. Unsere Chefin fragte uns, wer Lust hat, kann mitkommen.


Für insgesamt 4 Personen wäre genug Platz. Ich war sofort dabei. Wann bekommt man die Gelegenheit, umsonst eine solch weite Reise zu machen und soviel Landschaft zu genießen? In diesem Plan gab es aber zwei Nachteile: Die Zeit wird nicht (als Arbeitszeit) vergütet und wir mussten unseren Rückflug von Whitehorse nach Calgary selber bezahlen.

Mir hat es nichts ausgemacht.... Also haben wir (zwei weitere Kollegen und ich) uns dafür entschieden, mitzufahren.

4 Tage und 2.300 km voller Spass lagen vor uns.

Es ging von Calgary aus auf der Autobahn Richtung Norden. Die ersten 1.000 km waren nicht berauschend, da wir nur auf endlos scheinenden Straßen durch die Prärie gefahren sind...




Aber sobald wir auf den Alaska Highway abgebogen waren, konnten wir die Schönheit der Landschaft genießen.








Das Wetter hat es die ganze Fahrt über gut mit uns gemeint, denn bis auf einen Tag hatten wir wunderschönes Wetter. Sogar hoch in den Bergen als wir über einen Pass gefahren sind und jede Menge Schnee lag.



Und hier ein paar Bilder für dich, mein Schatz... Davon gibt es hier genug...