Montag, 19. März 2012

Haaaaalllooo Alberta!


Wir sind da. Unser neues zu Hause ist bezogen. Das Chaos hat begonnen. In allen Ecken liegt Kram, und die Übersichtlichkeit haben wir schon längst verloren. 
 
Aber Alles zurück auf Anfang. 
 
Samstag früh: 
 
Umzugstag. Schon bei Sonnenaufgang wird der Pick-Up-Truck beladen. 
 
Wir hätten auch einen U-Haul Umzugs-Truck mieten können aber hier kommt ein guter Vergleich.

Angebot von U-Haul: 1,000 Dollar (ca. 750 Euro)
Angebot von Harry's Boss den Fimen-Pick-Up zu nutzen: 0 Dollar

Draußen sind gefühlte 15 Grad plus, obwohl das Thermometer 2 Grad anzeigt. 

 
Voll beladen, geht die Reise los. 750 km liegen vor uns. Wenn wir nur kurze Pausen machen, können wir es in 9 Stunden schaffen. 

Bei der ersten Pause noch mal die Ladung sichern. Harry ist ein echter Trucker.

Ein Drittel der Strecke haben wir geschafft. Nur noch 500 km. 

Ein Holzfäller Sandwich wird fast ganz verschlungen. Fahren macht hungrig.
 
Leider spielt das schöne Wetter nicht mit. Nach etwa 4 Stunden wechselt der Himmel von blau in grau und Schneeregen vermiest uns die Fahrt. Die Sicht ist schlecht und wir haben noch 5 Stunden vor uns. 5 Stunden Qual und Konzentration auf die Straße. Das kanadische Wetter ist unberechenbar. 


Nach 540 km wird das erste Mal getankt. Starkes Schneetreiben und eiskalter Wind bläst uns an der Tankstelle um die Ohren. Wie gut, dass ich meine Ski-Jacke anhabe. Wasserdicht und winddicht. 

Schnell tanken und weiter gehts
 
Beide Tanks voll und eine große Überraschung: Beide Fahrzeuge waren bei Fahrtantritt vollgetankt und beide haben die gleichen Kilometer gefahren und das gleiche Benzin getankt.
 
Der einzige Unterschied: Der Endpreis nach dem Tanken. Auf meinem Kassenzettel für mein Auto stehen knappe $39, aber Harry kann für den Pick-Up-Truck überbieten: $100

Mannomann frisst ein Pick-Up-Truck viel Sprit! Ok, er war voll beladen, aber mein Auto war auch bis oben hin voll. 
 
Unsere Pausen haben wir kurz gehalten: Toilettengang, zweimal an der frischen Luft ein-  und ausatmen und weiter....

Nach 9 Stunden unterwegs – ein Licht am Ende des Tunnels....ähm...der Reise. 
 
In Calgary angekommen, hört das Schneetreiben auf und die Straßen sehen aus, als hätten sie heute keine Nässe gesehen....komisch....

Und das Schöne...im Westen über den Bergen scheint die Sonne. 


 Wir nehmen es als „Freundliches Willkommen“ von Calgary hin. 
 
Wir konnten nicht am gleichen Abend mit den Möbeln in die Wohnung einziehen....aber dazu mehr im nächsten Beitrag.

Fortsetzung folgt...