Montag, 27. Mai 2013

Himmlische Crème fraîche

In Deutschland habe ich Crème fraîche geliebt. Hier vermisse ich sie. In Deutschland geht man einfach in den Laden und kauft sie fertig.
Aber jeder, der in Kanada wohnt, weiß, dass es hier in Kanada keinen Schmand oder Crème fraîche zu kaufen gibt. (Nicht dass ich wüßte, aber ich lasse mich gerne aufklären, wo ich sie kaufen könnte)

Was macht also eine Hausfrau? Sie stellt sie selber her. 
Es war für mich nur ein Experiment übers Wochenende. Ich habe Crème fraîche selbst hergestellt. 
So schwer ist das nicht und man braucht nur wenige Zutaten. 

Für mein Experiment:

- einen Meßbecher
- ein sauberes Glas (ich habe hier Biergläser genommen, weil ich kein größeres Glas hatte) 
- einen sauberen Esslöffel
- 4 Tassen Sahne (heavy cream oder whipping cream)
- 6 Esslöffel Buttermilch ( es muss cultured buttermilk sein, sonst klappt es nicht) 

Ich hatte Schwierigkeiten Buttermilch mit Kulturen zu finden, also habe ich ganz normale Buttermilch genommen. Vom ganzen Karton brauche ich nur 6 Esslöffel. Den Rest trinkt Harry, weil er Buttermilch liebt.



Die Sahne in den Meßbecher gießen und die 6 Esslöffel Buttermilch dazu. Gut durchmischen. Es ist am Anfang eine Flüssigkeit.
In die Gläser füllen und mit einem Kaffefilter und einem Gummi verschließen.
Die Gläser werden für 24 Stunden an einen warmen Ort gestellt. In meinem Rezept stand man solle sie in den Backofen stellen und nur das Backofenlicht anmachen.


 Nach 24 Stunden (kurz umrühren), dann müssen die Gläser in den Kühlschrank -wieder für 24 Stunden- 

 Und fertig ist die Crème fraîche- hält eine Woche im Kühlschrank


Ich kann nur sagen....himmlisch cremig und sahnig. Schmeckt wie das deutsche Original.

Ich habe natürlich gleich ein ganzes Glas heute Abend verkocht: Sahnegeschnetzeltes.

Mega-Leggggaaaaa wenn man noch Käse untermischt.