Montag, 6. Januar 2014

Unser Silvester

Es war meine Schuld. Ich habe alle Leute zu Silvester zu uns eingeladen. Insgesamt 10 Personen, die auf kleinem Raum Platz haben müssen.

Ich bin schon XXdreißig und ich muss sagen, ich habe noch nie 10 Personen bewirtet. Es war eine Herausforderung.
Am Silvester ging es erst mal mit Einkaufszettel zum Einkaufen, denn die Rezepte standen schon fest. Innerhalb von 30 Minuten hatte ich 4 Läden durch. Schnell rein, holen was man braucht, und wieder raus. Als ich dann beim Liquor Store den 12-Pack Bier zur Kasse schleppte, war ich klatschnass und aus der Puste. Der Kassierer hatte schon Mitleid mit mir....das kommt davon, dass man alles auf den letzten Drücker schiebt.

Zu Hause waren dann Zeitmanagement und Timing gefordert.
Planung: 
Während dieses Eine aufgeht, kann man ja Das hier machen, und während das kocht kann man Jenes fertigstellen.

Tisch dekorieren....zweimal backen...zwei Gulaschsuppen ansetzen...und Fingerfertigkeit bei der Bastelarbeit des Fingerfood. Alles alleine, weil Harry noch unterwegs war und ich hatte bange, dass er es nicht vor Mitternacht nach Hause schafft. Puh!

Angefangen hatte ich gegen 14 Uhr.
Gegen 21 Uhr fand auch mein Schatz nach Hause. Er hat mir beim Aufräumen, Saugen, Staubwischen geholfen. Die gesamte Gruppe der Gäste war wie jedes Jahr beim Hockey-Spiel, und wir haben uns bei uns zu Hause verabredet. Gegen 23 Uhr standen die Gäste vor der Tür und alles war fertig.


Die Gäste können kommen

Tischdeko in der Mitte
Erst wurde mit Sekt angestoßen und Frohes Neues Jahr gewünscht.
Nach Mitternacht gab es dann das Essen. Es gab vorher Fingerfood. Nur kleine Häppchen, denn es gab zwei große Töpfe Gulasch.

Rechts und links kleine Häppchen von einer ehemaligen Arbeitskollegin mitgebracht. Das auf dem Podest ist meine Kreation.

Tortellini-Tomaten-Mozarella mit Basilikum-Pesto
Etwas für die Augen (und den Magen)
Spargel-Mozzarella-Prosciutto auf selbst gebackenem Baguette
Feta-Zuchini-Würfel auf selbst gebackenem Baguette
Dem Aussehen nach, war das Gulasch auch schon fertig. Es war eine Premiere, denn es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich Gulasch gekocht hatte. Ich war so aufgeregt, ob die Suppe ankommt. Es hat geschmeckt. Und die Gäste wollten mir echt nicht glauben, dass es echt das erste Mal war.

Langsam köcheln lassen
Ich habe vergessen, den zweiten Topf zu fotografieren. Es war ein Slow Cooker. Dort habe ich Gulasch für die "Verwöhnten" gemacht. Manche mochten keine Zwiebeln, Andere keine Paprika. Also habe ich einen zweiten Gulaschtopf nur mit Zwiebelpulver und Knoblauchpulver und ohne Paprika vorbereitet.

Dieses Foto ist erst am nächsten Tag entstanden, als wir die Suppe aufgewärmt hatten. Das weiche Fleisch ist vom ständigen Rühren zerfallen. Rechts daneben....noch übrig gebliebenes selbst gebackenes Baguette. Alle haben das Baguette gelobt.


Alles in Allem ein gelungener Abend, an dem die Gäste rundum verwöhnt wurden.
Als dann gegen 3 Uhr Früh sich die letzten Gäste verabschiedeten, sah es in unserem Essbereich so aus. Wir machten auch nur das Licht aus, und überließen die Haufen den Mainzelmännchen...die kommen doch immer Nachts, oder?

Als dann am nächsten Morgen....äh Mittag die Küche noch genauso aussah, machte ich kehrt und verkroch ich mich wieder zurück ins Bett. Vielen Dank an Harry, der die größte Arbeit beim Aufräumen übernommen hat. *schmatz*

So, und nun für diejenigen, die eine kleine Lektion im Gulasch-Nachkochen haben möchten, habe ich das Rezept auf eine extra Seite gepackt. Ich habe sie "Küchenexperimente" genannt und ihr findet sie oben im Menü.

1 Kommentar:

  1. WOW Ute! You prepared such a wonderful feast and the presentation is amazing. Best wishes for a Happy New Year!

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