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Montag, 26. Dezember 2011

Weiße Weihnachten in den Rocky Mountains


Wir hoften immer auf weiße Weihnachten in Kanada. Wir hatten etwas Schnee, aber er reichte uns nicht.

Und wo findet man Schnee? Natürlich in den Bergen. In den Rocky Mountains.

Unsere Tour führte uns wieder nach Calgary, unsere „Dorfstation“ in der Nähe der Berge.

Die Rocky Mountains waren zugeschneit und die weiße Pracht begrüßte uns schon von Weitem. 

Genug Schnee!

 
 
Die perfekte Winterlandschaft. 






Auf dem Lake Louise steht ein Eispalast handgeschnitzt von den Köchen des Chateau Lake Louise. 
Aufwärmen am Eislagerfeuer?

Um den Eispalast konnte man Schlittschuh laufen und nicht weit davon entfernt fand ein Hobby-Hockey-Spiel statt.
Zum Aufwärmen ging es in den Glacier Saloon im Westernstil im Chateau Lake Louise für einen Mittags-Snack.




Weihnachtsbaum im Chateau Lake Louise
Alles aus Marzipan

An Heiligabend gab es strahlend blauen Himmel und angenehme Temperaturen. Wir wollten schon immer einen winterlichen Spaziergang im „Johnston Canyon“ und dessen zugefrorenen Wasserfällen machen. Es lohnt sich auf jeden Fall. 

Spikes, also rutschfeste Sohlen an unseren Schuhen bewahren uns vor gefährlichen Rutschpartien. 

Spikes





Wir kommen wieder!

Samstag, 1. Oktober 2011

Herbstlaub

Nach nur zwei Wochen bunten Herbstlaubes verlieren die Bäume schon langsam ihre Blätter. Aber die Sonne bleibt uns noch erhalten und strahlt fast jeden Tag vom Himmel, als würde sie versuchen den Winter in Schach zu halten.


Es ist Oktober und wenn wir auf die letzten 6 Monate Kanada zurückblicken können wir nur behaupten, dass wir einen schönen Sommer hatten. Regen gab es nicht im Überfluss und wir haben an regnerischen Tagen darüber hinweggesehen. Regen war nötig.


Noch einmal haben wir am Wochenende den Prince Albert Nationalpark besucht. Hier ein paar Bilder.



Auf den wackeligen Aussichtsturm hinauf um diesen Ausblick zu ergattern.

Montag, 26. September 2011

Der Herbst ist da


Die Sonne lacht vom Himmel und der Wetterbericht verspricht wieder mal 30 Grad. Ab ins Auto und in den Norden, denn dort sind die Wälder und im Moment bildet sich das Herbstlaub.

Leider nur in gelben und braunen Farbtönen, da wir meistens nur Pinienbäume zwischen den Tannen haben. Aber es sieht toll aus.

Genießt die Bilder.












Dienstag, 14. Juni 2011

Wer sagt denn, dass Saskatchewan flach ist?


Wusstet ihr's?

Die Hälfte von Saskatchewan besteht aus Wald und das ist der gesamte nördliche Teil der Provinz. Unsere Stadt Prince Albert ist das Tor in den Norden.


Am Wochenende haben wir das Tor durchschritten und sind noch höher in den Norden gefahren. Wir haben uns für den Narrow Hills Provincial Park entschieden.

Auf dem Weg durch den Park ein Schreck: Wir sehen unseren ersten Schwarzbären dieses Jahr. Bei Sichtung unseres ankommenden Autos, verschwand er schnell im Wald. Einfach zu schnell. Wir waren so überrascht, dass wir nicht sofort daran dachten, die Kamera zu ziehen und einzuschalten. Nach zwei Sekunden war der Bär auch zwischen den Bäumen verschwunden.

Man ist ja nicht darauf vorbereitet, in Saskatchewan einen Bären zu sichten, obwohl es ja in den Reiseführern erwähnt wird. Wenn man bedenkt, dass die Hälfte von Saskatchewan aus Wald besteht, ist das immer noch eine Fläche in etwa so groß wie Deutschland. Und die Wahrscheinlichkeit auf dieser Fläche einem Bären zu begegnen, ist nahezu null. Beim nächsten Mal erwischen wir vielleicht wieder einen und können ein Foto machen.

Dieser Park ist mit dem PKW auf der Schotterstrasse gut zu befahren, und viele Seen sind gut zugänglich. Gleich zu Beginn kann man die fünf Gem Lakes zu Fuss erkunden, aber die möchte im Moment nicht bewandern, denn irgendwie steckt mir noch die Überraschung über den Bären in den Knochen. Das nächste Mal aber bestimmt...

Unser jetziges Ziel ist der "Scenic Drive" mit ein paar schöneren Ausblicken von oben. Der "Scenic Drive" ist etwas schwieriger zu erkunden, wenn man nur einen PKW hat wie wir. Empfehlenswert ist ein Geländewagen, denn das Gelände ist steinig, sandig, mit dicken Wurzeln übersät. Wir wollten es aber versuchen und schauen, wie weit wir kommen.

Die Fahrt beginnt auf einem schmalen Weg, auf dem nur ein Auto Platz hat. Sollte uns jemand entgegen kommen, muss einer von uns zurücksetzen, bis eine Möglichkeit kommt, vorbei zu fahren. Viele dicke Steine und sandige Löcher machen uns die Fahrt schwer, aber wir fahren tiefer hinein. Wir wollen unbedingt bis zu den letzten Seen kommen, wo man eine gute Aussicht hat.

Ein paar mal kommen uns dicke Geländewagen entgegen, und das Zurücksetzen klappt. Jedes Mal konnte ich das Grinsen in den Gesichtern der entgegenkommenden Fahrern erkennen und ich hörte sie denken: „Man sind die doof, mit einem PKW hier hoch zu fahren!“

Hier kommen die Bilder von unserer Fahrt auf der „Einbahnstrasse“.

Ein paar mal hatten wir einen schönen Ausblick auf die aus der letzten Eiszeit hinterlassenen Seen.







Voller Euphorie, dass wir die Strecke gut meistern werden, fuhren wir Kilometer für Kilometer höher auf den Berg.

Jedoch dann kam die Enttäuschung und die Wahrheit holte uns ein: Kurz vor dem schönsten Ausblick stoppten wir vor einem tiefen Sandloch. Da kommen wir nicht durch. Auf dem Foto ist nicht zu erkennen, wie tief der Sand geht. Er ist so tief und so lose, dass man mit den Schuhen bis zu den Knöcheln darin versinkt...Unmöglich für unseren kleinen PKW.

Wir wollen das Schicksal nicht herausfordern und stecken bleiben. Es kommen nicht viele andere Fahrzeuge vorbei, die uns aus der Patsche helfen könnten. Und das Auto mitten auf dem Weg stehen lassen, um zu Fuss hochzulaufen geht auch nicht. Also machen wir enttäuscht auf halbem Weg kehrt, und entscheiden uns, ein anderes Mal vorbei zu kommen.

Vorbei an diesem tiefen Sandloch gibt es noch Vieles zu erkunden...aber beim nächsten Mal. In diesem Sinne:


Fortsetzung folgt...