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Sonntag, 22. Juli 2012

Waterton Lakes National Park

Ich bin der Grosszügigkeit meiner Firma dankbar, denn dieses Wochenende durfte ich mit Harry ein paar Tage "Urlaub" genießen. Ich hatte Freitag, Samstag und Sonntag frei.

Wir hatten uns entschieden, in den Waterton Lakes National Park zu fahren, der ungefähr 3 Stunden Fahrt in Richtung Süden an der USA Grenze liegt.

Wieder mal kauften wir uns für unterwegs das "Holzfäller" Sandwich, doppelt so lang wie meine Hand.

 
Die Größe, der Preis und der Belag des Sandwiches wird von keinem Anderen übertroffen.
Deshalb essen wir es so gerne.

Zwischen dem leckeren Weißbrot befindet sich eine Lage Käse und 4 verschiedene Wurst-Aufschnitt-Sorten....in mehreren Lagen.


Jetzt werden Einige denken, sowas bekommt man auch selber daheim hin. NEIN. Wenn wir uns das riesige Brot, den Käse und die Wurst kaufen würden, würden wir vom Preis auf jeden Fall drüber liegen.

Also gut, los geht die Fahrt....

Der Freitag Morgen war verregnet und die erste Aussicht vor der Einfahrt in den Park gab nicht das beste Bild für die anreisenden Touristen. Tiefe Wolken hingen am Berg. Aber seht ihr das Blau im Bild?

Extra für uns hat der Wettergott die Wolken verschoben und uns für 4 Stunden Sonne pur geschenkt. 


Die folgenden Bilder sind vom gleichen Tag und wurden kurz nach unserer Ankunft im Park gemacht.

Auf dem Red Rock Parkway
Red Rock Parkway
Blakinston Falls
Nachweis, dass wir da waren.....Ähm, und die Frisur einfach ignorieren...Der Wind ist im Waterton Lakes National Park sehr heftig.

Red Rock Canyon.
Wir haben uns nicht allzu lange im Canyon aufgehalten, den wie ihr seht, war er mit Kindern überfüllt. Deshalb fehlen auch mehr Bilder. Es war unmöglich, ein Bild ohne Touristen drauf zu schießen.
Die Natur spielt Mikado

Gegen Nachmittag schloß sich die Wolkendecke wieder und die ersten Regentropfen beendeten unseren ersten Ausflugstag.

Auf der Heimfahrt noch eine kleine Zugabe. Ein brauner Schwarzbär etwas entfernt...

 

Samstag:

Ausgeschlafen...
im hoteleigenen Restaurant gestärkt...
blauer Himmel mit Schäfchenwolken (mein Lieblingswetter)...
Countrymusik im Radio
und angenehme 21 Grad.
Kann ein Tag nicht schöner beginnen?


Selbstverständlich machten wir wieder am gleichen Aussichtspunkt halt um die wahre Schönheit des Waterton zu fotografieren.

Ein großer Unterschied zum ersten Bild, oder?
Heute bekamen wir auch die Bisonherde im "Bison Paddock" zu sehen.
Auch der Cameron Lake zeigte sich im besten Licht. Rechts davon kann man im Wald bis fast ans andere Ende zur USA Grenze laufen. Dort wo der Schnee liegt, ist schon die USA.
Während des Spaziergangs entlang des Ufers boten sich tolle Ausblicke auf den See.
Bis zur Grenze, wo auch der Pfad aufhört und im Dickicht ended. Hier beginnt das Gebiet der Grizzlies. Zum Schutz vor Grizzly-Angriffen hat man entschieden, die Touristen hier zu stoppen. Zu gerne wären wir auf USA Boden gestanden - auch ohne Pass. Aber wir respektieren die Welt der Grizzlies und kehren um.

In der Stadt kann man noch zu den Cameron Falls fahren. 
Nur ein kurzer Abstecher zu den Cameron Falls. Wunderschön anzusehen.

Aber wir haben heute noch etwas Anderes vor. 

Oops, I did it again! 

Ich kann es nicht glauben, dass ich es wieder getan habe.
Vor zwei Jahren, als ich den Bear's Hump hinaufstieg, hatte ich mir geschworen: Nie wieder!

Hier im Bild könnt ihr sehen, wohin wir hinauf wollen. 



Ich , Ute, Fitness-Level = NULL habe mich wieder dazu hinreissen lassen. Der Bear's Hump Wanderweg ist nur 1,5 km lang aber er ist der steilste Wanderweg in den Rocky Mountains. Während des Aufstieges erreicht man 240 m in Höhe in nur 1 km.

DAS war anstrengend. Ich habe es nicht gemessen, aber ich bin mir sicher, dass man im 45Grad-Winkel hochläuft. Immer wieder müssen wir wegen mir Pausen machen. Die Pausen lohnen sich, da man immer wieder einen Blick durch die Bäume auf den unter uns liegenden See erhaschen kann.



Was am meisten quält: Die hohen Stufen.


Der Ausblick lässt einem den Atem stocken. Dieses mal nicht vor Anstrengung, sondern vor Erstaunen.

Hier oben war der Wind heute so heftig, dass einem das Sprechen schwer fiel. Also schwiegen wir und genossen die Aussicht.

Der Abstieg war auch anstrengend. Oje, das geht in die Gelenke.
Den Aufstieg zum Bear's Hump hatten wir als Highlight auf den Schluß des Tages  gelegt. Nach unserer sicheren Ankunft am Parkplatz hieß es auch Abschied nehmen vom Waterton Lakes National Park.

Es gibt im Park noch soviel zu erkunden, und wir nahmen uns vor, nächstes Jahr wieder zu kommen.

Das nächste Mal steht sowas auch auf unserer To-Do-Liste.
So, und nun zum Schluß für die Blumenfans noch ein paar Schnapschüsse von ein paar Wildblumen, die um diese Jahreszeit im Park blühen.

Blumige Grüße senden euch Harry und Ute











Montag, 2. August 2010

Waterton Park

Das este Mal seitdem ich bei der Firma arbeite, haben wir den Samstag UND den Sonntag frei. Zwei Tage, die man gut verplanen und weiter weg fahren kann. Die Gelegenheit nutzen wir und fahren gleich am Samstag in der Früh zum Waterton Park (3 Stunden Fahrt lagen vor uns).

Mit einer Pause dazwischen hatten wir am frühen Nachmittag bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen von 25 Grad unser Ziel erreicht. Die Landschaft im Waterton ist atemberaubend und zu dieser Jahreszeit blühen viele Blumen.


Die erste Fahrt trauten wir uns in die holprige und löchrige Einbahnstrasse im "Bison Paddock", in der Hoffnung, ein paar Bisons zu sehen.Diese fanden wir grasend nur ein paar Meter von unserem Auto entfernt.


Dannach im Waterton Park ging es auch schon auf Entdeckungstour. Immer wieder halten wir an um ein paar Bilder zu schiessen, weil es soviel zu sehen gibt.
Ohne lange zu überlegen brachen wir auf zur ersten Wanderung. Der Weg führte uns nur 1,4 km den Berg hinauf, aber es waren anstrengende Meter, da der Weg sehr steil war. Aber auch hier lohnte sich der Aufstieg zum "Bear's Hump". Von hier hat man den Überblick auf den gesamtem See bis hinüber in die USA. Waterton Park ist nämlich ganz nah an der USA Grenze.

Ich will noch höher hinaus

Am Abend waren wir erschlagen von all den Erlebnissen auf der Fahrt, von der Landschaft und vom Wandern. Nach diesem schönen Tag setzten wir uns in ein Restaurant und ich bestellte wieder mal ein Steak für umgerechnet 30 Euro. Ich genoß das saftige nur medium gebratene Stück Fleisch. Mhhhmm, lecker!

Da alle Hotels im Park ausgebucht waren, mussten wir zurück ins 50km entfernte Pincher Creek, also machten wir uns auf den Weg während die Sonne unterging. Das ist die beste Zeit für die Sichtung von Bären. Und tatsächlich fuhren wir an einem Schauplatz vorbei an dem sich schon etliche Autos angesammelt hatten, um Fotos zu machen. Wir auch....

Der Bär sah sehr mager und desorientiert aus. Diesem würde ich auf keinem Fall bei einer Wanderung begegnen.

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Am nächsten Tag hatten wir mit dem Wetter auch Glück und es sah aus als wären 30 Grad zu erwarten.

Hier ein paar Bilder unserer Entdeckungstour im Waterton Park.

Waterton....ich komme wieder...