Also machte ich mich auf den Weg Richtung Westen auf einen 6-Tages-Roundtrip. Klar war das wieder spontan, ihr kennt mich doch! Grobe Route Calgary - Revelstoke - Salmon Arm - Kelowna - Nelson - Radium Hot Springs - Calgary. Insgesamt bin ich ca. 2000km gefahren.
Auf der Fahrt erwischte mich in Lake Louise ein schwerer Schneesturm, der die Sicht verminderte.
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| Innerhalb von ein paar Minuten war alles weiß. |
Aber gleich wurde ich erlöst, denn sobald ich den Berg hinunterrollte, wurde alles klar und ein Rückblick zeigte mir, wo sich die Schneegrenze befand.
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| Von dort kam ich her.... es schneite heftig. |
Es war also Zeit für eine Fotopause. Ich konnte mich gar nicht an dem Kontrast satt sehen und um mich herum gab es so wunderschöne Fotomotive.
Aber ich musste weiter. Ich musste an einem Tag die 500 km von Calgary nach Salmon Arm schaffen. Ich ließ den Schnee hinter mir und der Rest des Tages war es eine bequeme Fahrt. Es gab nur noch sehr wenige Touristen unterwegs.
Schon bald kam in Revelstoke die zweite Fotopause. Als ich durch die Straßen der Stadt kurvte, wusste ich, ich werde ziemlich spät in Salmon Arm am Ziel ankommen. Hier musste ich länger bleiben. Die erste richtige rote Farbe war "nur" ein Baum, aber ich stand mit offenem Mund davor. Mir war es egal, was die Leute dachten, denn ich stand nur davor und gaffte. Dann griff ich zum Handy für ein Beweisfoto.
Aber wartet! Ich habe noch weitere Beweisfotos für euch.
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| Es war eigentlich ziemlich bewölkt. In diesem Bild sieht man sogar Regen am Berghang. Nur links davon blickte die Sonne für mich durch ein kleines Loch, um nur für mich die Farben anzuleuchten. |
In Wirklichkeit sind die bunten Bäume noch farbenfroher und leuchtender. Mit der Kamera verlieren die Fotos ihr Leuchten. :(
Auch in Salmon Arm spielte das Wetter einigermaßen mit. Jede Menge bunte Bäume, aber ich möchte euch nicht mit Bäumen langweilen.... ehm, vielleicht noch einen?
Eine Bekannte in Salmon Arm hat mich dann zu ihren Lieblingsplätzen mitgenommen, wo man Weißkopfseeadler sehen konnte. Wir hatten Glück! Jede Menge Adler aus der Ferne. Ich konnte nur zwei ziemlich nah heran zoomen.
Sie halten Ausschau nach Futter. Und Futter gibt es im Oktober zu Genüge, denn um diese Zeit sind tausende von Lachsen zurück in ihrer Heimat, um zu laichen. Nach dem Laichen sterben die Lachse und werden zum Futter für die umgebenden Prädatoren in der Nahrungskette. Das ist der Lauf der Natur. Auch wir haben die Lachse im Adams River besucht und beobachtet.
Im Oktober darf auch der Kürbis nicht fehlen. Er hat soviele Verwendungsmöglichkeiten. Auf diesen Kürbisfeldern kann man sich seinen eigenen Kürbis aussuchen.
Harry und ich essen das Kürbisfleisch nicht gerne. Aber umso mehr die Kerne. Diese Saison haben wir wieder unseren eigenen Snack gemacht. Wenn man mit Knabbern anfängt, kann man nicht mehr aufhören, bis einem die Zunge weh tut.
Der Aufenthalt in Salmon Arm war auch schon zu Ende und eine laaange Fahrt führte mich nach Nelson, BC. Unterwegs sieht man stundenlang nur trockene Felder und gemischte Nadelwälder.
Aber dann..... in Nelson ändert sich plötzlich die Landschaft. Es war schon ziemlich düster für diese Spiegelung. Aber ich musste nach einer Brücke anhalten und zurück laufen.
In der Stadt befinden sich diese dicken Bäume, die ich von zu Hause aus Europa kenne. In jeder Straße der Stadt reihen sich Eichenbäume, Kastanienbäume, Ahornbäume.
| Ich könnte dort stundenlang spazieren gehen. Ahhhhh, dieses Rascheln der Blätter unter den Füßen....I just love it. |
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| Gerichtsgebäude.... |
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| Die Stadt hat mir auch ganz gut gefallen, obwohl ich ja nicht so der Stadtmensch bin. |
Die Heimfahrt war nicht spektakulär. Sobald ich wieder die geliebten Berge im Banff Nationalpark vor mir hatte, fühlte ich mich wieder zu Hause. Jeder hat sein Herz in einer bestimmten Gegend verloren. Wir sind in den Bergen zu Hause.













