Wir
sind da. Unser neues zu Hause ist bezogen. Das Chaos hat begonnen.
In allen Ecken liegt Kram, und die Übersichtlichkeit haben wir schon
längst verloren.
Aber
Alles zurück auf Anfang.
Samstag
früh:
Umzugstag.
Schon bei Sonnenaufgang wird der Pick-Up-Truck beladen.
Wir
hätten auch einen U-Haul Umzugs-Truck mieten können aber hier kommt ein
guter Vergleich.
Angebot
von U-Haul: 1,000 Dollar (ca. 750 Euro)
Angebot
von Harry's Boss den Fimen-Pick-Up zu nutzen: 0 Dollar
Draußen
sind gefühlte 15 Grad plus, obwohl das Thermometer 2 Grad anzeigt.
Voll
beladen, geht die Reise los. 750 km liegen vor uns. Wenn wir nur
kurze Pausen machen, können wir es in 9 Stunden schaffen.
| Bei der ersten Pause noch mal die Ladung sichern. Harry ist ein echter Trucker. |
| Ein Drittel der Strecke haben wir geschafft. Nur noch 500 km. |
| Ein Holzfäller Sandwich wird fast ganz verschlungen. Fahren macht hungrig. |
Leider
spielt das schöne Wetter nicht mit. Nach etwa 4 Stunden wechselt der
Himmel von blau in grau und Schneeregen vermiest uns die Fahrt. Die
Sicht ist schlecht und wir haben noch 5 Stunden vor uns. 5 Stunden
Qual und Konzentration auf die Straße. Das kanadische Wetter ist
unberechenbar.
Nach
540 km wird das erste Mal getankt. Starkes Schneetreiben und
eiskalter Wind bläst uns an der Tankstelle um die Ohren. Wie gut,
dass ich meine Ski-Jacke anhabe. Wasserdicht und winddicht.
| Schnell tanken und weiter gehts |
Beide
Tanks voll und eine große Überraschung: Beide Fahrzeuge waren bei
Fahrtantritt vollgetankt und beide haben die gleichen Kilometer
gefahren und das gleiche Benzin getankt.
Der
einzige Unterschied: Der Endpreis nach dem Tanken. Auf meinem
Kassenzettel für mein Auto stehen knappe $39, aber Harry kann für
den Pick-Up-Truck überbieten: $100
Mannomann
frisst ein Pick-Up-Truck viel Sprit! Ok, er war voll beladen, aber
mein Auto war auch bis oben hin voll.
Unsere
Pausen haben wir kurz gehalten: Toilettengang, zweimal an der
frischen Luft ein- und ausatmen und weiter....
Nach
9 Stunden unterwegs – ein Licht am Ende des Tunnels....ähm...der
Reise.
In
Calgary angekommen, hört das Schneetreiben auf und die Straßen
sehen aus, als hätten sie heute keine Nässe gesehen....komisch....
Und
das Schöne...im Westen über den Bergen scheint die Sonne.
Wir
nehmen es als „Freundliches Willkommen“ von Calgary hin.
Wir
konnten nicht am gleichen Abend mit den Möbeln in die Wohnung
einziehen....aber dazu mehr im nächsten Beitrag.
Fortsetzung
folgt...