Donnerstag, 11. Februar 2010

Meine bescheidene Wohnung

Wie versprochen hier ein paar Bilder von meiner Wohnung.
Sie ist ca. 31 qm groß und hat alles was man zum Leben braucht. Nur die Küche und den Waschraum teile ich mit ungefähr 20 Bewohnern des Gebäudes.

Das Gebäude war in den 5oer Jahren ein Hotel, deshalb sieht mein Zimmer auch so aus. Es wurde neu renoviert und wird nun vermietet. Wie schon erwähnt, zahle ich ungefähr 440 Euro mit allem inklusive. So muss ich mich nicht an einen Vertrag für den Fernseher oder das Internet binden. Ist bereits in der Miete enthalten.



Das war der Zustand bevor ich eingezogen bin. Jetzt habe ich noch einige Sachen gekauft und nun wohne ich im Chaos. Bis alles seinen Platz gefunden hat, wird's noch ein paar Tage dauern.

An was ich mich noch gewöhnen muss: Das Zimmer hat eine riesige Klimaanlage mit Ventilator. Man kann die gewünschte Temperatur einstellen und dann springt das Gerät an und heizt im Winter bzw. kühlt im Sommer. Das Gerät ist ziemlich laut. Durch diese Luft ist es im Zimmer sehr trocken und durch den Luftzug brennen meine Augen nach einiger Zeit.

Für letzte Nacht habe ich die Temperatur auf ca. 22 Grad gestellt. Durch das ständige Anspringen und des lauten Ventilators (alle 30-40 Minuten) konnte ich nicht gut schlafen.

Für heute Nacht werde ich das Ding mal ganz ausschalten. Ich liege ja unter der Decke und werde schon nicht erfrieren.

Ebenso habe ich mir drei Schälchen voller Wasser auf meinen Schrank gestellt. Das soll helfen und den Raum befeuchten. Bin mal gespannt, wie diese Nacht abläuft.


Mein Vorstellungsgespräch

Heute früh hatte ich das erste Vorstellungsgespräch in Airdrie, eine Stadt ca. 20 km nördlich von Calgary. Es handelt sich um einen Wohnmobil-Vermieter, der für die Hochsaison Leute sucht.

Schon beim Warten konnte ich einen Blick ins Gästebuch werfen. Die Kunden kommen hauptsächlich aus Deutschland, Holland und der Schweiz. Vereinzelt haben sich auch Amis ins Buch eingetragen.

Das Gespräch verlief positiv und ich habe viele Fragen gestellt. Zuerst haben wir englisch gesprochen, dann wechselten wir ins Deutsche. Die Managerin ist nämlich eine Deutsche.

Ihr werdet lachen: Heute habe ich auch zum ersten Mal ein Wohnmobil von innen gesehen. Es werden verschiedene Größen vermietet. Ich war begeistert und habe viele Fragen gestellt. Vielleicht war ich zu nervig??? Da sind ja ganze Betten drin, die ganz bequem aussehen.

Nächsten Samstag fahre ich mal wieder dort vorbei, denn ich möchte die Wohnmobilvermietung mal an einem konkreten Beispiel miterleben. Dann kann ich entscheiden, ob es etwas für mich ist.

Bis dahin kann ich mich noch nach anderen Möglichkeiten umsehen.

Arbeitsbeginn wäre nach Ostern.

Bis dahin gehe ich vielleicht nochmal in die Sprachschule und mache den IELTS-Test. Mit diesem Test kann man dann an der UNI studieren. Und: Er gilt als Nachweis der Englisch-Kenntnisse wenn man die Dauer-Aufenthalts-Genehmigung beantragt.

Sicher ist sicher.