Samstag, 25. Januar 2014

Winter-Wunderland

Nach dem kurzen Tag bei den Elbow Falls ging es gleich am Freitag etwas weiter weg.
Das Ziel: Das etwa 2 Stunden Fahrt entfernte Lake Louise.

Es war unglaublich, dass wir seit der Ankunft von Monika Plusgrade im kanadischen Winter hatten. Herrlicher Sonnenschein erwärmte die Luft. In Lake Louise selber war es mit -8 Grad wie erwartet etwas kühler, schließlich waren wir ja auch mitten in den Rocky Mountains.
Aber sehr überraschend: AbsoluteWindstille und dadurch angenehm auszuhalten.

Schon die Hinfahrt bezauberte uns. Das Wolkenspiel war einzigartig.


Als wir am Lake Louise ankamen, war es noch wolkig, aber nach ein paar Minuten lichtete sich der Nebel, und was wir zu sehen bekamen, war ein Winter-Wunderland. Seitdem wir in Kanada wohnen, habe ich den Winter noch nie so atemberaubend erlebt, wie an diesem Tag in Lake Louise.


Die Feuchtigkeit gefriert an den Ästen.
Durch immer wieder aufziehenden Nebel veränderte sich die Aussicht von Minute zu Minute. Die Sonne, der Schatten und der Nebel boten ein eindrucksvolles Schauspiel.



Man konnte sehen, wie der Nebel um die Ecke schlich.
Bei einem Spaziergang entlang des Sees gerieten wir immer wieder ins Staunen, da die Landschaft sich wunderschön präsentierte. Auf 4 km hatten wir die tollsten Fotomotive.
Geil!

Eine Pferdeschlittenfahrt kostet nur $30 pro Person. Aber wir bevorzugten den Spaziergang.
So konnten wir in Ruhe die Aussichten einsaugen.
Der hier friert nicht


Auf dem Rückweg fanden wir eine Bank ;)

Total eingeschneite Bank
Ganz schön viel Schnee

Eis
Natürlich haben wir auch die Eisskulpturen besucht. Dieses Jahr waren alle Skulpturen zum Thema Olympische Spiele.








Das war mit Abstand der schönste Wintertag in den Rocky Mountains. Nicht zu kalt, ein tolles Naturschauspiel mit Sonne, Schatten und Nebel. Der Spaziergang am See wird uns unvergesslich bleiben. Diese Eindrücke kann man nicht auf einem Foto festhalten. Das muss man selber erlebt haben.