Freitag, 19. Juli 2013

Schwups di wups - weg is er...

Heute habe ich das letzte Stück unseres selbst gemachten Käsekuchens verputzt. *lippenabschleck und schmatz*


Käsekuchen oder amerikanischer Cheesecake?
Nein, richtiger Käsekuchen mit Quark hergestellt.

Zu allererst braucht man dazu Quark.
In Deutschland geht man in den Laden und kauft ihn....so einfach....aber nicht in Kanada.
In Kanada habe ich in den normalen Läden keinen Quark gefunden. Es gibt ein paar Farmen in der Umgebung wo man den kaufen kann. Aber warum unmengen an Geld ausgeben, wenn ich es für umgerechnet 1,50 Euro haben kann.

Zum Quark selber machen braucht man eigentlich nicht viel:
- 2 Liter Buttermilch (je höher der Fettanteil, desto besser im Geschmack)
- Ein Sieb über einer Schüßel
- Baumwolltuch
- Eine Schale, die in den Backofen darf



Backofen auf 100 Grad Celsius aufwärmen, Buttermilch in die Schale schütten und die Uhr auf 2 Stunden stellen.

Nach 2 Stunden etwas im Backofen abkühlen lassen, dann herausnehmen.

Der Quark hat sich von der Molke gelöst.

Das Leckere schwimmt oben.
Alles zusammen in das Sieb gießen

und gut abtropfen lassen
Fertig zum Weiterverarbeiten.
Aus 2 Liter Buttermilch habe ich etwa 500 Gramm Quark herausbekommen. Der Quark war etwas grobkörnig, und der Käsekuchen nicht so fein. Trotzdem hat der Käsekuchen besser geschmeckt als diese kaufbaren Kunstbomben. Für meinen ersten Versuch muss ich zugeben, ist er gut gelungen. Ich weiss, was ich beim nächsten Mal anders machen muss.

Viel Spaß beim Nachmachen.