Donnerstag, 12. April 2012

Die Heimat ruft...



Es sind noch ...





...bis zu unserem Abflug nach Deutschland
Wir sind dann mal in Deutschland!


Am 19. April fliegen wir für ein paar Tage nach Deutschland.

Während viele unserer Leser nach Mexico, Jamaika, in die DomRep oder in die Karibik fliegen, werden wir unseren Urlaub in unserer alten Heimat verbringen.

Wir werden unserem Tagebuch vom 19.-28. April einen Urlaub gönnen.
In dieser Zeit werden wir keine Aktualisierung vornehmen. 


Wir freuen uns, unsere Familie, Freunde und Bekannte nach genau 14 Monaten wieder in die Arme zu nehmen.


Dienstag, 10. April 2012

Stolz auf Harry


Schon zum zweiten Mal, seitdem Harry bei seiner Firma arbeitet, hat er ein Lob von seinem Arbeitgeber erhalten. Sein Chef kann ihm nicht genug danken, und ist so richtig stolz auf ihn und seine Arbeit.

Ein ganzes Jahr hat Harry dort gearbeitet und war noch nie krank, hat nie gefehlt und hat sich nie verspätet.

Bei der Monatsabrechnung war wieder mal eine Dankeskarte und ein Essensgutschein dabei.

Notiz:

Thanks for doing an excellent job!


So, ich hoffe ihr habt Ostern überstanden.

Am Ostersamstag hatten wir uns die Zeit genommen, unsere Wohnzimmerwand aufzufrischen.

Manche färben zu Ostern Eier, wir färben....ähm....malen die Wand an.


Mit dem Vermieter hatten wir vereinbart, die gleiche Farbe zu nehmen. Wir haben uns daran gehalten, gleiche Farbe nur einen Ton heller.

Am Ostersonntag ging es dann mit Bekannten zum Osterbrunch in die Nakoda Lodge.


Jede Menge gegrilltes Fleisch, unter anderem auch Bisonfleisch. Bedient wurden wir von echten Indianern, weil diese Lodge auf dem Reservatboden der Stoney Indianer steht.

Das ist nur die Salattheke, die Nachtischtheke war doppelt so lang. Die hatte ich vergessen zu fotografieren, weil es mich nicht dorthin gezogen hat. Ihr müßt wissen, ich mag Süßes nicht so gern.



Nach dem Essen war es Zeit für einen Spaziergang in den Bergen. Das Wetter war herrlich.
Wie immer gilt: Genießt die Bilder...



So süß...kaum zu glauben, dieser Hund verjagt Bären und Berglöwen von der Nakoda Lodge.









Dienstag, 3. April 2012

Wir wünschen

allen unseren Lesern 


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und auf Englisch heißt es 



Sonntag, 1. April 2012

Aufklärung



In Kanada ist immer noch der 1. April, also darf ich sagen: 



 


Ich laufe seit meinem Beitrag heute morgen mit einem Dauergrinsen durch die Gegend. 
 
Ich kann es nicht glauben, dass manche darauf reingefallen sind. Jeder einzelne Satz in unserem vorherigen Beitrag ist gelogen.

Wir haben keinesfalls vor, Kanada zu verlassen. Vielleicht wenn wir in den Urlaub fliegen, aber wir werden wieder kommen. 
 
Harry ist bei seiner Firma überglücklich und möchte nie mehr weg. Tolle familiäre Atmosphäre und der Boss und die Kollegen sind super nett. Harry ist im Moment der beste Fahrer der Firma und jeder liebt ihn. Sein Boss tut alles, um Harry glücklich zu machen. 
 
Die Möbel sind bestellt und werden Anfang Mai geliefert. Leider müsst ihr euch solange auf neue Bilder gedulden.... Macht euch bestimmt nichts aus. 
 
Auch lieben Dank an diejenigen, die sich um uns gesorgt und Gedanken gemacht haben. War leider umsonst. 
 
Und das Tagebuch wird selbstverständlich weitergeführt. 
 
Tolle Gegend – toller Job – glücklich verheiratet – gesund und zufrieden...

Was wünscht man sich noch mehr?

Schnauze Voll!

Wir haben sowas die Schnauze von voll von Kanada. So geht es nicht weiter. 
 
Wir wandern zurück nach Deutschland! 
 
Heute hat Harry seinen Job geschmissen, weil er es dort mit Vollidioten zu tun hat. Nix klappt dort. Die Trucks gehen dauernd kaputt und keiner kümmert sich drum. Mehr sag ich nicht dazu. 
 
So, jetzt sind wir beide arbeitslos und wissen nicht mehr weiter. 
 
Wir werden heute unsere bestellten Möbel abbestellen, weil wir sie nicht bezahlen können.

Wir hatten gestern versucht, die Kaufsumme über Harry zu finanzieren, aber es wurde nicht genehmigt. Auch für Harry gibt es keine Kredit Historie. Was wir nicht wussten, dass auch die Dauer eines Mietverhältnisses für die Historie eingerechnet wird. Da wir am alten Wohnort in Prince Albert nur 13 Monate gewohnt haben, und nun umgezogen sind, hat das keine gute Auswirkung auf Haralds Historie. 
 
Ich bin gestern im Möbelhaus total ausgerastet und habe mich an den Kanadiern bitter ausgelassen. Der Verkäufer, der Inder ist, meinte er kann das gut verstehen.
Es ist ja nicht unsere Schuld, dass wir keine Finanzierung bekommen. 
 
Dann haben wir uns auf heute vertröstet und heute haben wir die bittere Entscheidung treffen müssen. 
 
Es tut uns sehr leid, dass dieser Blog demnächst aufhören wird, über unser Leben in Kanada zu berichten. 
 
Es war ein Traum, der nun geplatzt ist. Good Bye Kanada. 

Rückflug ist für den 19.April gebucht.