Sonntag, 27. Oktober 2013

Confederation Park

Unsere Stadt Calgary hat über 1 Million Einwohner und dementsprechend viel Verkehr in der Stadt.
Dennoch hat die Stadt ein paar grüne Oasen, in denen man seine freie Zeit nutzen und dem lauten Verkehr entkommen kann. Genauer gesagt gibt es um die 5.600 Parks nur in Calgary mit über 800 km an Pfadwegen, wo man seine Beine vertreten kann.

Gestern (Samstag) war herrliches Wetter mit 17 Grad in Calgary also haben wir uns noch ein letztes Mal in einen der größeren Parks zum Spaziergang gewagt.

Der Confederation Park ist ein riesiges Areal, wo man auch Fahrrad fahren kann und die kleinen Hügel sind im Winter zum Schlittenfahren geeignet. 

Wir waren dieses Jahr relativ spät dran, denn die Blätter waren schon alle von den Bäumen gefallen. Umso schöner war es dann, durch die trockene dicke Blätterdecke zu schlendern.

Und hier kommen die Eindrücke.
Ich hatte meine große Kamera daheim gelassen und wir haben nur mit Harry's Handy und mit meiner kleinen Digicam Fotos gemacht. 








Eine schöne Location für Heiratsfotos. Seht ihr den weißen Fleck oben rechts? Das  ist die Braut bei einer Fotosession.

Es war auch noch etwas Grün übrig.



Mit soviel Grün und Bunt am Samstag war es vorbei am Sonntag.
Während der Nacht hat der Regen eingesetzt und wurde dann am frühen Morgen zu......
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
Schnee!


Der Winter ist da. Es war nur eine Frage der Zeit. Aber wir sind happy, dass wir so einen schönen Oktober hatten und der Winter sich lange Zeit gelassen hat.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Selbstgespräche und "Die Stecke ich alle in den Kasten!"

Mannomann! 
Warum war ich heute nur so aufgeregt? 
Tja, es gehört zu meinen Schwächen. Ich bin sehr schüchtern, extrem aufgeregt, und mach mir fast in die Hosen, wenn es eine neue, unbekannte Situation gibt. Am liebsten würde ich kehrt machen und wie ein Strauß den Kopf in den Sand stecken. Viele, die mich kennen, glauben das nicht aber so ist es. Die eigentliche Kunst liegt darin, diese Schwäche nicht nach außen zu zeigen. Und das kann ich gut.
Nach einiger Zeit, wenn ich die Situation im Griff habe, entwickle ich eine starke Persönlichkeit.

Der Grund für meine heutige Aufregung:
Ich habe mich für einen Abendkurs zum "Tax Professional" angemeldet. Ich liebe es mit Zahlen umzugehen, und das Tax System Kanadas hat mich schon immer interessiert.
Bis Ende Januar drücke ich jeden Montag und Mittwoch Abend die Schulbank.

Ich habe noch nie in Kanada an einer Schulung im Klassenraum teilgenommen. Jede Menge Selbstzweifel quälen mich.... Bin ich gut genug? (ups, schon wieder eine kleine Schwäche)
Und soviele Fragen schwirrten mir im Kopf: 
Was kommt auf mich zu? Was für Leute nehmen teil? Sind es Studierende? Komme ich mit meinem Englisch klar? Werde ich dumm da stehen?

Und die Fragen aller Fragen einer Frau, was ziehe ich bloß an? Paniiiick.
Jeans und Pulli? Nöööö.
Der Beruf hat ja mit Steuern zu tun, und die Steuerberater aus Deutschland sehe ich nur im Anzug vor meinen Augen, also business like anziehen?
 Neee, im Anzug gehe ich nicht hin. Das wäre zu übertrieben! Und außerdem habe ich keinen Anzug.
Ein paar Tage davor rannte ich noch schnell shopping, und kaufte mir ein paar Hemden.
Hemden sehen immer gut aus und ich mag sie. Aber ich hasse bügeln! Ein Dilemma!

Und heute Abend dann ging es los. Stoffhosen musste ich nur aus der Schrankecke ausbuddeln. Davon habe ich genug.
Noch schnell ein Selbstportrait im Spiegel. Ja, so kann ich gehen. Nicht übertrieben und nicht zu schlicht. Eindruck: Prima!

Das letzte Mal, dass ich eine schwarze Stoffhose und Hemd getragen hab, war vor 5 Jahren in meinem deutschen Job bei einer Versicherung. Oh, Erinnerung lass nach!

Als ich 20 Minuten vor Kursbeginn eintraf, war ich die zweite von 16 Teilnehmern. Da muss ich unbedingt "deutsch" sein. Ist eine Stärke von mir. 
Danach trudelten alle nacheinander ein, und 6 kamen sogar über 15 Minuten zu spät. Das geht ja gar nicht! Na ja, dachte ich mir, wird wohl hier normal sein. Wie gesagt, ich hatte keine eigenen Erfahrungen damit in Kanada.

Die Teilnehmer waren gemischten Alters und gemischter Nationalität: Indien, China, Argentinien, Jamaica, Afrika, usw.. keine Kanadier dabei!
Ich war die einzige "weiße" im Klassenzimmer. (Sorry, es soll nicht als diskriminierend rüberkommen)

Ich war auch etwas enttäuscht, weil ich die Einzige war, die chic angezogen war. Nur der Dozent hatte einen Anzug mit Krawatte an, alle anderen Teilnehmer waren casual, also Jeans, Pulli und normal bequem.
Manno! Echt blöd, jetzt habe ich die Hemden umsonst gekauft!

Oder doch nicht?

Nach dem Kurs besteht die Möglichkeit der Übernahme als "Tax Professional".
Anforderung: Beim Abschlußtest mindestens 80% erreichen, dann wird man zum Interview eingeladen. Die zu vergebenden Plätze sind begrenzt und nur die Besten der Klasse gewinnen.

Die Stecke ich doch alle in den Kasten! Das Rennen kann beginnen.

Montag, 21. Oktober 2013

Harry und Ute unterwegs

Pünktlich zum Thanksgiving-Day traf ich Harry auf einem Truck Stop in der Nähe von Montreal. Happy! Happy! Happy! ...und dankbar!

Am nächsten Morgen ging es dann los Richtung Heimreise.
Zuerst noch den vorschriftsmäßigen Pre-check am Truck machen...

Mit Muskelkraft muss Harry die Motorhaube öffnen.

Die Ladung sieht klein aus, aber es sind schwere Gitter für eine Baustelle. Harry war mit den 30 Tonen bei Maximalgewicht.

Kleiner Mann ganz groß!
Von der Reise habe ich nicht viele Bilder gemacht. Nur ein paar in Ontario, bevor es durch die Prärie ging, also das flache, öde Manitoba und Saskatchewan. Zumindest wenn man auf dem Highway unterwegs ist, kann man nicht viel von der Landschaft sehen. Wir haben ja in Saskatchewan gewohnt und auch Manitoba besucht, und ich kann sagen, beide Provinzen haben ihre Reize. Diese befinden sich aber nicht neben dem Highway.

Für Vergnügen war keine Zeit, es war ja Harrys Arbeitszeit. Er musste schuften. Wir sind 3000 km in 3 Tagen gefahren und ich muss sagen:
Für mich: Sehr schwer wach zu bleiben.
Für Harry: Das tägliche Brot verdienen.

**************
An unserem ersten Abend ist es dann passiert. Draußen stock finster auf einer zweispurigen Straße mit Gegenverkehr. Plötzlich hinter uns ein Polizeiwagen mit Blaulicht. Harry wird langsamer und zieht etwas zur Seite. Nicht viel, denn die Standspur besteht aus Shotter.  Gut....der Polizeiwagen zieht mit hoher Geschwindigkeit an ihm vorbei. Es gibt keinen Gegenverkehr und das Polizeiauto hat genug Platz. 
Harry wieder aufs Gas und auf die Straße. 

Nur eine Minute später ein weiteres Blaulicht hinter uns. Harry gleiche Reaktion, verlangsamt und rechts gefahren. 

Aber diesesmal fährt der Polizeiwagen nicht vorbei, er bleibt hinter Harry. Jetzt ist klar: Die Polizei will, dass Harry stoppt. Warnblinker an, Stopp auf dem Standstreifen. 

Aus dem Auto steigt eine Dame aus und mit ernster Mine kommt sie auf Harry zu, steigt auf seiner Seite auf die Stufen und fragt auf Englisch: "Was ist das Gesetz in Ontario, wenn du einen Notfallwagen mit Lichtern hinter dir hast?"

Harry: "Langsamer werden und soweit wie möglich rechts fahren, so wie in Saskachewan."
Polizei: "Sie sind aber nicht in Saskachewan! Sie müssen langsam rechts ranfahren und ganz anhalten."
Harry: "Ok, sorry about that."
Polizei: "Das macht dann $490 und 6 Strafpunkte."

Oh Schreck!

Die Dame greift sich Harrys Führerschein und Logbuch und geht zurück zu ihrem Auto. Wir beide sitzen da und sind baff. 

6 Strafpunkte!!!! Bei Harry bedeuten Strafpunkte nichts Gutes. Nur zur Info: Bei über 15 Punkten wird sein Führerschein für 1 Monat suspendiert. Das schlimmere Übel: Harry kann sich mit diesen Strafpunkten schlecht bei anderen Firmen bewerben. Es würde keinen guten Eindruck machen. 

So....das Warten zieht sich, und zieht sich... 
Dann aber kommt sie zurück und hat eine bessere Mine drauf. 
"Ich werde diesesmal keinen Strafzettel ausstellen, aber beim nächsten Mal kommen Sie nicht mehr so einfach davon."

Puh!  
Wir bedanken uns und fahren weiter. Das hätte mächtig in die Hose gehen können. Wir rätseln darüber, warum Harry keinen Strafzettel bekommen hat. 

1. Weil er noch keine Strafpunkte auf seinem Führerschein hat.
2. Weil er außerhalb von Ontario wohnt und einen Teil des Gesetzes befolgt und rechts gezogen hat.
3. Weil er einsichtig war und nicht versucht hat sich rauszureden.
4. Weil Thanksgiving Sonntag war.

Wir werden es nie herausfinden, und wir begnügten uns mit dem Gedanken "Happy Thanksgiving!"
Das wird Harry eine Lehre sein. 

*******************

Nur noch stellenweise konnte man die Farbenpracht in Ontario bewundern...

Das klebte am Fenster unseres Parknachbarn bei einer Pause.

Doch noch schöne Landschaft in Ontario

Dann nur noch Gelbtöne

Ich liebe Baumalleen

Abendliche Stimmung
Es wurde wieder interessant, als Harry bei seiner Abladestelle einfahren musste.
Mit Begleitfahrzeug musste er in eine Riesenbaustelle fahren.

Bloß nicht vom Weg abkommen

 Ich durfte den Truck nicht verlassen, da auf der Baustelle Sicherheitskleidung vorgeschrieben war. (Helm, Sicherheitsweste, Stahlkappenschuhe)

Also habe ich während der 3-stündigen Abladezeit aus dem Truck Bilder vom Baustellentreiben gemacht. Für jeden kleinen und großen Mann wären diese Baustellenfahrzeuge ein Augenschmaus. Es war auch interessant zuzusehen wie die Leute arbeiten.
LKW wird mit Erde gefüllt.

Erde wird 20 Meter weiter entladen. Wusstet ihr, dass am Steuer dieses Lasters ein Mädel saß? Ich schätze sie auf höchstens 25 Jahre alt. Und ich habe gelesen, dass auf Ölbaustellen bei hartem 12-Stunden-Tag in Schichtarbeit bis zu $12,000 im Monat verdient wird. Na wenn ich das harte Arbeit nenne.....
15 Minuten Nachmittagspause, ein kleiner Plausch fällig? Baustellenfahrzeuge treffen sich kurz.
So, das war es kurz zu unserer gemeinsamen Heimfahrt. Es war schön, soviel Zeit mit Harry zu verbringen. Zusammen frühstücken, zusammen den Tag verbringen, zusammen Abendessen und zusammen ins Bett gehen. Und dabei Geld verdienen. Was will man mehr?

Zum Schluss noch ein kleines Nachwort:
Kanada hat zehn Provinzen und drei Territorien. Mit meiner Reise durch den Osten Kanadas habe ich nun fast alle Provinzen und Territorien befahren. Es fehlen nur die Nordwestterritorien, Nunavut und Neufundland/Labrador. Jede Provinz Kanadas hat seine eigenen landschaftlichen Reize. Jeder, der nach Kanada kommt entscheidet sich für sein eigenes Plätzchen Erde. 
Während der Heimfahrt ist mir aufgefallen, dass wir uns mit Alberta den richtigen Platz zum Leben ausgesucht haben. Ich würde nirgendwo anders in Kanada leben wollen. Ich bleibe bei meinen Rocky Mountains!

Ach ja, und nun noch eine kleine Aufteilung der Provinzen von Kanada (für Insider).



Freitag, 18. Oktober 2013

Harry's Tour nach Neufundland

Harry wusste schon seit Ewigkeiten (irgendwann im Sommer), dass der Chef einen Großauftrag annehmen würde. Es ging um den Transport von 4 großen Tanks fürs Militär bis nach Neufundland. Harry wusste aber noch nicht, WANN genau und WER genau die 4 auserwählten Fahrer der Firma dieses Privileg der abenteuerlichen Tour erhalten würden.

Ich sagte Harry, dass ich unbedingt mitfahren möchte, wenn er weiß, wann es losgeht.
Dann ist das Thema etwas im Sand verlaufen, und ich plante meine Rundreise durch den Osten Kanadas. Während ich mich im Osten Kanadas vergnügte, bekam Harry diese Tour. Meiner Meinung nach hat der Chef die zuverlässigsten Fahrer der Firma ausgesucht. Harry, Uwe und zwei langjährige Kanadier.


Fertig beladen, die Karawane konnte losgehen.

Mit overdimentional Tanks ging es los auf Kanadas Straßen. 5000 km quer durch Kanada bis an die äußere Ecke Neufundlands. Auf Straßen, die es vor ein paar Jahren noch nicht gab.

Und hier ein paar Bilder der Tour.

♪♫♪♪ Die Karawane zieht weiter...♫♫♪♫

"Load check" ob die Ladung noch fest sitzt

Kein Benzin auf den nächsten 300 km

Richtung Damm

Am Damm entlang

Dann auf dem Damm
Auf Schotterstraßen
Und löchrigen, wackeligen Schotterstraßen
Aussicht von der Abladestelle am Gipfel

Abladestelle
Nach dem Abladen dann den gleichen Weg zurück aus der Pampa. Die Schotterstraßen schienen nie aufzuhören.  Harry sagte, dass sie auf diesen löchrigen Straßen nur mit 20 km/h fahren konnten.
Und wegen der Höhe der Tanks mußten in den Kleinstädten die über die Straße hängenden Stromkabel angehoben werden, damit die Trucks durchkommen konnten. Von Allem was mir Harry erzählt hat, war es eine abenteuerliche Tour, bei der ich gern dabei gewesen wäre.

Ich denke der Lohnzettel wird diesen Monat etwas höher ausfallen. Harry bekommt wie immer noch zwei zusätzliche Zuschläge auf die normalen Meilenabrechnung: 5 Cent pro Meile für Schotterstraßen (war jede Menge an Kilometern) + 5 Cent pro Meile für overdimensional (Übergröße).

Auf dem Rückweg hatte Harry eine neue Ladung in Montreal erhalten und ich hatte selber das Privileg, Harry in der Nähe von Montreal abzufangen, bevor er weiterzog...Zusammen fuhren wir dann die restlichen 3500 km Richtung zu Hause.

Und dann kam ich....

Fortsetzung folgt....

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Unterwegs im Osten Kanadas (4)

Heute nicht viel Zeit zum erzählen. Ich lasse die Bilder der Tage 11-17, die wir in der Provinz Nova Scotia verbracht haben, sprechen. In Nova Scotia gibt es soviel zu sehen, und leider haben wir nicht alles sehen können. Es ist ein Grund, wieder zu kommen :)

Die "Highlands" erinnern etwas an Europa
Wolkendecke über uns

Auf Schatzsuche zwischen den Steinen

Meerglas vom Strandspaziergang.
Meerglas kommt von den vielen Müllhalden, die ins Meer geschüttet werden. Glas verrottet nicht so schnell und deshalb wird es von Sand und Steinen geschliffen und an den Sand gespült. Je runder das Glasteil, desto älter ist es. Manchmal dauert es 50-100 Jahre bis die Scherben an den Strand gespült werden.

Das Glas wird milchig, wenn es trocknet und kann als Deko benutzt oder zu Schmuck verarbeitet werden.
*****************
Ganz im Norden von Nova Scotia liegt der Cape Breton Highlands National Park. Drum herum fährt der weltberühmte Cabot Trail und streckt sich auf etwa 100 km. Während man diese Panoramastraße entlang fährt kann man verschiedene Stopps machen und auch viele Wanderwege gehen. Leider meinte es das Wetter nicht gut mit uns und tiefe Wolken hingen über dem Wanderweg, und ab und zu schütteten sich diese schweren Wolken über uns aus.


Trotz des Wetters wanderten wir den Skyline Trail entlang. Es ist nur 7,5 km (hin- und zurück) lang und sehr flach und einfach. Am Ende des Trails hat man einen wunderschönen Blick aufs Meer und den sich schlängelnden Cabot Trail.




Wir sahen sogar unseren ersten männlichen Elch. Leider etwas zu weit entfernt....

Seht ihr den winzig kleinen braunen Punkt in der Ferne zwischen den zwei Bäumen?
Hm, zu weit entfernt???? Wartet mal, ich zoome mal mit meiner Kamera rein......

Jetzt sichtbar? Viele vorbeilaufenden Zuschauer lobten meinen guten Zoom und konnten in meiner Kamera den Elch besser sehen.
Weiter auf dem Cabot Trail machten wir noch ein paar Stopps. Unter anderem an einem Strand an dem es Steine gibt, die von Quarz durchzogen sind...

Die helleren Furchen sind Quarz.
Während der nächsten Tage machten wir ein paar weitere Strandspaziergänge, da wir in der Hoffnung waren, noch mehr Meerglas zu finden. Wir waren im "Meerglas" Fieber.

Riesenmuscheln

Mein erster Sanddollar

Er ist flach
Der Sanddollar, den ich eingesammelt habe, ist ein Skelett. In Wirklichkeit sind es lebende Tiere, die zur Gruppe der Seeigel gehören und wenn sie noch leben, sind sie von kleinen Härchen überzogen.

**************
Auf unserer weiteren Reise durchfuhren wir kleine Gemeinden, die total süß waren.
Mahone Bay und die drei Kirchen
In Mahone Bay fand am vergangenen Wochenende das jährliche Vogelscheuchenfest statt. In Europa stellt sich der Bauer die Vogelscheuche ins Feld zum Fernhalten der Vögel. In USA und Kanada stellen sich die Leute sie sich kurz vor Halloween in den Garten zur Verzierung. Hier ein paar Bilder....












Die zwei Vogelscheuchen
****************

Unterwegs
Spiegelung


Ebbe

Ebbe
Ob Deutsche in "New Germany" wohnen? Wir haben es nicht rausgefunden, weil wir daran vorbei gefahren sind.

Diese Aussichten waren uns wichtiger als irgendwelche Städte



Seit heute sind wir auf dem Rückweg unserer Tour. Ziel: Mietwagenabgabe in Toronto. 
Die Zeit ist viel zu schnell vergangen. 
Aber ich habe natürlich noch ein anderes, abweichendes Ziel. 

Mein lieber Harry war in der gleichen Zeit, in der ich hier im Osten gereist bin, auch im Osten unterwegs. Er hatte eine Ladung mit Konvoi bis nach Neufundland fahren müssen. Also für ihn fast 5000 km quer durchs Land. 

Nun sind wir beide auf unseren Rückwegen und werden uns hoffentlich in Montreal begegnen. Harry aus dem hohen Norden, Ute aus dem tiefen Süden...zusammen auf "Kollisionskurs"... :o)
Ok, ok, nicht Kollisionskurs, oder eher "Abfangkurs"? Egal, aber wir sind auf dem besten Weg uns zu treffen. Dann kann ich noch Zeit mit Harry verbringen, während wir gemeinsam nach Hause fahren. Es sieht gut aus. Zu 99.9% wird es klappen, aber man weiß nie, was dazwischen kommt. Drückt uns die Daumen...