Donnerstag, 5. September 2013

Ein erneuter Besuch im Kananaskis

Am Sonntag am langen Wochenende hatten wir beide noch Zeit für gemeinsame Stunden, denn am Montag musste Harry wieder auf Tour. In Kanada ist dieser Montag ein Feiertag, also für die Mehrheit der Kanadier frei. Nicht für Harry.

Wir wollten an diesem Tag nicht mehr so weit in die Berge fahren, weil wir wussten, der Sonntag ist der Höhepunkt des Touristenandrangs.

Wir fuhren ins Kananaskis Gebiet, ein Gebiet, das bei vielen Touristen unbekannt ist, weil jeder direkt aus Calgary nach Banff fährt. Aber auf etwa halber Strecke geht der Highway 40 Richtung Süden ab, und der führt zu den beiden wunderschönen Seen: Upper Kananaskis Lake + Lower Kananaskis Lake.

Über das Kananaskis hatte ich ein paar mal Posts geschrieben, der letzte war unmittelbar nach der großen Flutkatastrophe, seht hier.

Die Straßen sind nun wieder offen, bis zur Wintersperre, die immer noch als Sperre gilt, und dieses Jahr nicht mehr eröffnet wird.
An diesem Sonntag fuhren wir durch das Kananaskis und stellten fest welche tolle Arbeit die Straßenmeisterei geleistet hat. Alles war geflickt, nur noch rechts und links waren Spuren der Flut ersichtlich.

Genug gequatscht, hier kommen die Bilder des Lower Kananaskis Lake.


Es waren Besucher da, aber es war nicht überfüllt.

Wir sind entlang des Sees gelaufen und haben immer wieder tolle Aussichten auf den See gehabt.

An dem kleinen Ausschnitt vorne im Wald ist unser Parkplatz. Soweit waren wir gelaufen....aber es waren nur 1,2 km.

Bis zu einem Wasserfall, wo es eigentlich aufgrund Beschädigung der Brücke eine Sperre gab. Das tosende Wasser hatte an beiden Enden der Brücke die Halterung (Boden) weggespült. Die Brücke hing nur noch am letzten Baumstumpf. Trotzdem liefen Leute drüber. Und als ich mich drauf stellte, fand ich, dass sie stabil war. Also überquerten wir sie auch.



Hier kann man sehen mit welcher Gewalt das Wasser gewütet hat. Gleich drei Bäume entwurzelt und 10 Meter weitergeschwemmt. Und die waren nicht klein.
Während unseres Spazierganges auf den 1,2 km konnte ich die Augen nicht vom Waldboden lassen. Recht uns links direkt am Wegesrand wuchsen die unterschiedlichsten Pilze. Ich konnte somit die "Macro" Funktion meiner Kamera ausprobieren.

Ich habe 2 Stunden lang nur fotografiert und bin zum Entschluss gekommen, dass meine Kamera mit der normalen Linse in den Nahaufnahmen eine Niete ist. Hier kommen die meisten meiner Bilder in Macro.

Das ist das Nächste was ich fotografieren konnte. Ich brauche unbedingt eine andere Linse, wenn ich professionellere Bilder machen möchte. 














Der arme Harry musste an diesem Tag sehr geduldig sein, da es im Wald nicht die ideale Beleuchtung gab, da es zu dunkel war und ich die Kamera mehrmals ansetzen musste.

Danke mein Schatz für deine Geduld... 

Am Ende des Spazierganges entspannten wir am See und kühlten unsere Füße aus.