Freitag, 4. Oktober 2013

Unterwegs im Osten Kanadas (3)

Die Zeichen, dass der Herbst da ist, haben wir euch in den letzten beiden Beiträgen zu genüge gezeigt. Ein weiterer Hinweis auf den Herbst sind die toll geschmückten Gärten.

Neulich vor einem Tim Hortons

Vor unserem Hotel
Die Tage 8-10 verbrachten wir in oder auf Prince Edward Island.
Es ist die kleinste Provinz Kanadas aber sie produziert 25% aller Kartoffeln Kanadas. Die gesamte Insel scheint aus roter Erde zu bestehen. Felder, ungepflasterte Nebenstraßen und die Klippen sind rot.


So sieht der Strand aus, roter Sand



Auf der gesamten Insel war es sehr windig und hoher Wellengang

Gegen den Wind gewappnet

Wir haben auch bei ein paar Leuchttürmen gestoppt.
Der höchste Leuchtturm von Prince Edward Island


Unterwegs zu den einzelnen Leuchttürmen konnte man rechts und links einen Einblick in das Leben der Inselbewohner nehmen. Leider haben wir aus Respekt vor dem Privateigentum keine Fotos von den tollen Häusern gemacht. Aber ein paar Schnappschüße von deren Briefkästen.




Ein weiterer Stopp bei den "Bottle Houses" war eine interessante Erfahrung. Drei Lebensechte Häuser gebaut aus tausenden von Flaschen. Leider habe ich nur Fotos von zwei der Häuser.

Kapelle aus 10.000 Flaschen

Kapelle von außen

Haus aus 12.000 Flaschen
Im Prince Edward Nationalpark haben wir auch eine kleine Wanderung gemacht. Der Greenwich Dunes Trail ist ein 2,5 km kurzer und flacher Spaziergang über einen auf dem Wasser schwebenden Holzsteg.



Der Steg endet an einem wunderschönen Dünenstrand.




Eine große Wanderdüne
Mit Licht und Schatten verabschieden wir uns aus Prince Edward Island.


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Gestern Abend passierte mir dann ein ärgerliches Missgeschick. In meinem Email-Postfach hatte ich eine wichtige Email von meiner Bank mit der Bitte, eine Nummer anzurufen, da etwas mit meiner Kreditkarte nicht stimmte. Bei dem Anruf erfuhr ich, dass es ein paar Betrugsversuche mit meiner Karte gegeben hatte. Es handelte sich um mehrere versuchte Onlinetransaktionen aus London und Hongkong. Diese Transaktionen wurden von meiner Bank sofort als Betrug erkannt und geblockt. Ich fand es eine tolle Aktion von der Bank, erstmal die Transaktionen zu blockieren, und mich darüber zu informieren. Die Karte konnte ich dann gestern Abend schnippeln und wegwerfen. Eine neue Karte ist auf dem Weg nach Hause. Bis dahin habe ich keinerlei Zugriff mehr auf das Onlinebanking und die fälligen Rechnungen. Das ist der Nachteil von elektronischen Bankkontoauszügen. Bis ich wieder zu Hause bin, kann ich nichts mehr online einsehen oder Rechnungen bezahlen, da der Onlinezugang gesperrt ist.

Glaubt mir, ich habe mir stundenlang den Kopf darüber zerbrochen, wo ich einen Fehler gemacht habe. Da ich diese Karte für alle Käufe für meine gesamte Reise benutzt habe, kann es irgend eine der über 20 Transaktionen gewesen sein, die irgenwo abgefangen wurde. Ich habe immer das Hotel über das Internet gebucht, und musste immer meine Kartennummer angeben....da muss es im öffentlichen Internet ein Sicherheitsleck gegeben haben...So einfach geht das! Jetzt setze ich schon die andere, zweite Karte ein und bei jeder Zahlung habe ich Angst, dass es wieder passiert.  Drückt mir die Daumen, dass nix weiteres passiert.