Donnerstag, 12. August 2010

Sunshine Village



Es wurde mal wieder Zeit, ein Wochenende in den Bergen zu verbringen. Da wir nur an den Sonntagen frei haben, stand uns also nur der Sonntag zur Verfügung.

Es sollte nach Banff gehen. Besser gesagt 8 km von Banff nach Sunshine Village.

Zuerst waren nur 3 Teilnehmer geplant. Aber dann haben sich ein paar Nachbarn bereit erklärt mitzufahren. Am Sonntag Morgen waren wir 9 Personen unterwegs in zwei Autos.

Darf ich Vorstellen: Unsere Wandergruppe

Das Wetter wollte nicht so richtig mitspielen. Immer wieder gab es Regengüsse auf der 1,5-Stündigen Fahrt nach Banff. Aber Nichts konnte uns von unserem Plan abhalten. Wir waren ja gut ausgerüstet.

Sunshine Village ist im Winter ein unvorstellbar riesiges Skigebiet. Im Sommer aber wird es aufgrund der schönen Blumenwiesen zu einem Wanderparadies.

Gegen Mittag erreichen wir die Station und der Name hält sein Versprechen: Die Sonne scheint im Sunshine Village. Wir kaufen uns ein Einweg-Ticket nach oben. Man kann auch den 5km Weg hochlaufen, aber bei der Steigung möchte keiner mitmachen. Das Ticket kostet uns 15 Dollar (umgerechnet etwa 11 Euro). Es geht 20 Minuten mit einem gelben Schulbus steil bergauf bis wir auf 2.200m Höhe auf einem Plateau ankommen. Das Gebiet heißt "Sunshine Meadows".


Beim Aussteigen aus dem Bus merken wir, hier oben ist es etwas kühler als im Tal. Eine frische Brise weht uns um die Ohren.

Los geht's!

Während wir bequem dem Wanderweg folgen fängt es immer wieder an zu regnen. Nur kleine Schauer, die nur wenige Minuten anhalten.

Die Bilder in denen dicke Wolken am Himmel hängen, sind leider etwas grau und farblos geworden.


Aber dann kommt auch wieder die Sonne zum Vorschein. Und diese Bilder sind toll.








Nach 3,5 Stunden und etwa 7 km Rundwanderung kommen wir wieder an der Station an. Der letzte Bus ins Tal fährt 5.30 Uhr ab und es ist 5.20. Noch schnell eine Entscheidung treffen: Manche möchten den 5 km Weg hinunterlaufen, da es angeblich einfacher ist. Ist es aber nicht. Dadurch dass man sein gesamtes Gewicht abbremsen muss, geht es in die Gelenke, speziell in die Knie und Hüften.

Ich entscheide mich gegen den Abstieg und bezahle wieder 15 Dollar für die Busrückfahrt.

Es war ein wunderschöner Tag, auch wenn es ziemlich feucht war. Auch bei dieser Wanderung entscheide ich: Ich komme wieder.

Wenn die Sonne scheint.....und es nicht mehr regnet.

Montag, 2. August 2010

Waterton Park

Das este Mal seitdem ich bei der Firma arbeite, haben wir den Samstag UND den Sonntag frei. Zwei Tage, die man gut verplanen und weiter weg fahren kann. Die Gelegenheit nutzen wir und fahren gleich am Samstag in der Früh zum Waterton Park (3 Stunden Fahrt lagen vor uns).

Mit einer Pause dazwischen hatten wir am frühen Nachmittag bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen von 25 Grad unser Ziel erreicht. Die Landschaft im Waterton ist atemberaubend und zu dieser Jahreszeit blühen viele Blumen.


Die erste Fahrt trauten wir uns in die holprige und löchrige Einbahnstrasse im "Bison Paddock", in der Hoffnung, ein paar Bisons zu sehen.Diese fanden wir grasend nur ein paar Meter von unserem Auto entfernt.


Dannach im Waterton Park ging es auch schon auf Entdeckungstour. Immer wieder halten wir an um ein paar Bilder zu schiessen, weil es soviel zu sehen gibt.
Ohne lange zu überlegen brachen wir auf zur ersten Wanderung. Der Weg führte uns nur 1,4 km den Berg hinauf, aber es waren anstrengende Meter, da der Weg sehr steil war. Aber auch hier lohnte sich der Aufstieg zum "Bear's Hump". Von hier hat man den Überblick auf den gesamtem See bis hinüber in die USA. Waterton Park ist nämlich ganz nah an der USA Grenze.

Ich will noch höher hinaus

Am Abend waren wir erschlagen von all den Erlebnissen auf der Fahrt, von der Landschaft und vom Wandern. Nach diesem schönen Tag setzten wir uns in ein Restaurant und ich bestellte wieder mal ein Steak für umgerechnet 30 Euro. Ich genoß das saftige nur medium gebratene Stück Fleisch. Mhhhmm, lecker!

Da alle Hotels im Park ausgebucht waren, mussten wir zurück ins 50km entfernte Pincher Creek, also machten wir uns auf den Weg während die Sonne unterging. Das ist die beste Zeit für die Sichtung von Bären. Und tatsächlich fuhren wir an einem Schauplatz vorbei an dem sich schon etliche Autos angesammelt hatten, um Fotos zu machen. Wir auch....

Der Bär sah sehr mager und desorientiert aus. Diesem würde ich auf keinem Fall bei einer Wanderung begegnen.

*****************************
Am nächsten Tag hatten wir mit dem Wetter auch Glück und es sah aus als wären 30 Grad zu erwarten.

Hier ein paar Bilder unserer Entdeckungstour im Waterton Park.

Waterton....ich komme wieder...