Dienstag, 31. Juli 2012

Vergiss-mich-nicht

Am Sonntag haben wir mal wieder Zeit gefunden, zusammen mit ein paar Kollegen irgendwo in der Natur zu grillen.

Wir hatten einen tragbaren Gasgrill gekauft und dieser musste nun eingeweiht werden.

Location: Ein Bergsee mit kristallklarem Wasser, dessen Farbe einfach atemberaubend ist:

Forget-Me-Not Pond

Übersetzt heißt er "Vergiss-mich-nicht Weiher".


Und hier die Bilder, auf denen wir fast immer drauf sind....

Auspacken und Vorbereiten. Auf dem weißen Tisch steht unser Grill.

Lecker, Lecker!

Schon wieder ein Bild mit vollem Mund drauf. Aber hier könnt ihr unsere Leckereien gut sehen.

Der See im Hintergrund....

In der Sonne war es zu heiß, und im Schatten hat die verfrorene Ute eine Decke gebraucht. Typisch Ute! Wer mich kennt, weiß, dass das normal ist.

In der Sonne kann es Harald aushalten.

Schön war's.
Grill ist super und groß genug für 4-6 Personen. Besser als unser Kohle-Grill.
Steffi weiß schon was ich damit meine, gelle Steffi?

Der neue Grill wird nun öfters eingesetzt und unser Kohlegrill wird im Keller verstaut.

Sonntag, 22. Juli 2012

Waterton Lakes National Park

Ich bin der Grosszügigkeit meiner Firma dankbar, denn dieses Wochenende durfte ich mit Harry ein paar Tage "Urlaub" genießen. Ich hatte Freitag, Samstag und Sonntag frei.

Wir hatten uns entschieden, in den Waterton Lakes National Park zu fahren, der ungefähr 3 Stunden Fahrt in Richtung Süden an der USA Grenze liegt.

Wieder mal kauften wir uns für unterwegs das "Holzfäller" Sandwich, doppelt so lang wie meine Hand.

 
Die Größe, der Preis und der Belag des Sandwiches wird von keinem Anderen übertroffen.
Deshalb essen wir es so gerne.

Zwischen dem leckeren Weißbrot befindet sich eine Lage Käse und 4 verschiedene Wurst-Aufschnitt-Sorten....in mehreren Lagen.


Jetzt werden Einige denken, sowas bekommt man auch selber daheim hin. NEIN. Wenn wir uns das riesige Brot, den Käse und die Wurst kaufen würden, würden wir vom Preis auf jeden Fall drüber liegen.

Also gut, los geht die Fahrt....

Der Freitag Morgen war verregnet und die erste Aussicht vor der Einfahrt in den Park gab nicht das beste Bild für die anreisenden Touristen. Tiefe Wolken hingen am Berg. Aber seht ihr das Blau im Bild?

Extra für uns hat der Wettergott die Wolken verschoben und uns für 4 Stunden Sonne pur geschenkt. 


Die folgenden Bilder sind vom gleichen Tag und wurden kurz nach unserer Ankunft im Park gemacht.

Auf dem Red Rock Parkway
Red Rock Parkway
Blakinston Falls
Nachweis, dass wir da waren.....Ähm, und die Frisur einfach ignorieren...Der Wind ist im Waterton Lakes National Park sehr heftig.

Red Rock Canyon.
Wir haben uns nicht allzu lange im Canyon aufgehalten, den wie ihr seht, war er mit Kindern überfüllt. Deshalb fehlen auch mehr Bilder. Es war unmöglich, ein Bild ohne Touristen drauf zu schießen.
Die Natur spielt Mikado

Gegen Nachmittag schloß sich die Wolkendecke wieder und die ersten Regentropfen beendeten unseren ersten Ausflugstag.

Auf der Heimfahrt noch eine kleine Zugabe. Ein brauner Schwarzbär etwas entfernt...

 

Samstag:

Ausgeschlafen...
im hoteleigenen Restaurant gestärkt...
blauer Himmel mit Schäfchenwolken (mein Lieblingswetter)...
Countrymusik im Radio
und angenehme 21 Grad.
Kann ein Tag nicht schöner beginnen?


Selbstverständlich machten wir wieder am gleichen Aussichtspunkt halt um die wahre Schönheit des Waterton zu fotografieren.

Ein großer Unterschied zum ersten Bild, oder?
Heute bekamen wir auch die Bisonherde im "Bison Paddock" zu sehen.
Auch der Cameron Lake zeigte sich im besten Licht. Rechts davon kann man im Wald bis fast ans andere Ende zur USA Grenze laufen. Dort wo der Schnee liegt, ist schon die USA.
Während des Spaziergangs entlang des Ufers boten sich tolle Ausblicke auf den See.
Bis zur Grenze, wo auch der Pfad aufhört und im Dickicht ended. Hier beginnt das Gebiet der Grizzlies. Zum Schutz vor Grizzly-Angriffen hat man entschieden, die Touristen hier zu stoppen. Zu gerne wären wir auf USA Boden gestanden - auch ohne Pass. Aber wir respektieren die Welt der Grizzlies und kehren um.

In der Stadt kann man noch zu den Cameron Falls fahren. 
Nur ein kurzer Abstecher zu den Cameron Falls. Wunderschön anzusehen.

Aber wir haben heute noch etwas Anderes vor. 

Oops, I did it again! 

Ich kann es nicht glauben, dass ich es wieder getan habe.
Vor zwei Jahren, als ich den Bear's Hump hinaufstieg, hatte ich mir geschworen: Nie wieder!

Hier im Bild könnt ihr sehen, wohin wir hinauf wollen. 



Ich , Ute, Fitness-Level = NULL habe mich wieder dazu hinreissen lassen. Der Bear's Hump Wanderweg ist nur 1,5 km lang aber er ist der steilste Wanderweg in den Rocky Mountains. Während des Aufstieges erreicht man 240 m in Höhe in nur 1 km.

DAS war anstrengend. Ich habe es nicht gemessen, aber ich bin mir sicher, dass man im 45Grad-Winkel hochläuft. Immer wieder müssen wir wegen mir Pausen machen. Die Pausen lohnen sich, da man immer wieder einen Blick durch die Bäume auf den unter uns liegenden See erhaschen kann.



Was am meisten quält: Die hohen Stufen.


Der Ausblick lässt einem den Atem stocken. Dieses mal nicht vor Anstrengung, sondern vor Erstaunen.

Hier oben war der Wind heute so heftig, dass einem das Sprechen schwer fiel. Also schwiegen wir und genossen die Aussicht.

Der Abstieg war auch anstrengend. Oje, das geht in die Gelenke.
Den Aufstieg zum Bear's Hump hatten wir als Highlight auf den Schluß des Tages  gelegt. Nach unserer sicheren Ankunft am Parkplatz hieß es auch Abschied nehmen vom Waterton Lakes National Park.

Es gibt im Park noch soviel zu erkunden, und wir nahmen uns vor, nächstes Jahr wieder zu kommen.

Das nächste Mal steht sowas auch auf unserer To-Do-Liste.
So, und nun zum Schluß für die Blumenfans noch ein paar Schnapschüsse von ein paar Wildblumen, die um diese Jahreszeit im Park blühen.

Blumige Grüße senden euch Harry und Ute











Mittwoch, 11. Juli 2012

Kootenay National Park

...ein Park, der mit der Landschaft mit dem Banff und Jasper National Park mithalten kann.

Am Sonntag setzten wir uns ins Auto und hatten das Ziel, die Kootenay Rockies zu erkunden, und es bis zum 270 km entfernten Invermere zu schaffen. Es war unser erstes Mal in diesem Gebiet, also waren wir ganz aufgeregt, was es zu sehen gab.

Kurz nach der Ortschaft Banff geht der Highway 93 Richtung Süden los.

Und hier kommen die Bilder, die wieder für sich sprechen.

Blumen am Straßenrand



Marble Canyon

Marble Canyon

Marble Canyon. Beim Wandern wurde es uns in der gnadenlos brennenden Sonne ganz heiß. Aber hier auf der Brücke, über dem eiskalten Wasser war die Temperatur um mindestens 10 Grad kühler. Einen Moment standen wir hier und kühlten uns ab, bevor wir weiterzogen.

Marble Canyon. Mit Bildern kann man nicht beschreiben, mit welcher Kraft das Wasser an einem vorbeirauscht.


Blick in den Canyon von einer der 7 Brücken.
 

Im Jahre 2003 gab es im Kootenay National Park ein Feuer, das 40 Tage anhielt und 12% des Parks zerstörte.

Numa Falls
 
Durch die Mineralien, die das Wasser aus den Bergen mitbringt, färben sich die Flüße langsam weißlich und später werden sie ganz milchig weiß.

Kurz nach der Einfahrt nach Radium Hot Springs. In die Hot Springs haben wir es nicht mehr geschafft, weil die Zeit einfach zu knapp war. Und außerdem: Hot Pools bei 40 Grad im Schatten? Neeee, nicht dieses mal.

Frau Moose lässt grüßen. Das erste Mal seitdem wir in Kanada sind, sehen wir eine Moose. Sie war so groß wie ein Pferd und ganz gemütlich stillte sie ihren Durst in einem Tümpel. Mhhhh, das tat gut bei 40 Grad im Schatten. Gelle?

Ein See ohne Namen am Straßenrand. Die Farbe hat uns beeindruckt.

Invermere on the Lake. Bei gefühlten 40 Grad machten wir hier eine Stunde Pause im Schatten eines Baumes, bevor wir unsere Rückreise antraten.

Ein harter Tag zum Fahren der Strecke. Wir haben insgesamt 600 km (hin- und zurück) geschafft.

Schön war's trotzdem. 

Das nächste Mal wird dieses an zwei Tagen nochmal wiederholt.
Also mit Zwischenübernachtung in einem der Campgrounds.