Sonntag, 21. August 2011

Endlich PR!

Hui! Lange haben wir euch zappeln lassen. So nachlässig von uns.

Es gibt etwas Wichtiges zu verkünden:


Der 21.August 2011 ist ein wichtiger Teil in unserem Lebenslauf. Wir sind nun endlich „permanent residents of Canada“. Auf gut deutsch heißt das, wir sind fertig mit den Papieren. Nach 1,5 Jahren war es endlich Zeit.


Wir können es immer noch nicht glauben.


Wir müssen nur noch unsere PR-Karten abwarten, dann können wir tun und lassen wie jeder andere Kanadier auch.


Hier kurz zu unserem Wochenende:


Nachdem wir unsere Pässe aus Berlin erhalten hatten, mussten wir noch einen letzten Schritt tun: Aus Kanada ausreisen und wieder einreisen, nur so konnten wir das Visum im Pass aktivieren.

Mit mulmigem Gefühl fuhren wir die 600 km an die amerikanische Grenze im Süden unserer Provinz. Ich weiß nicht, aber ich hatte schon immer etwas gegen die Amis. Die sind sowas von unfreundlich, grimmig und nicht gesprächig. Die saßen stur hinter ihrem Tresen und sie ließen uns warten.


Aber das Gute: Wir mussten keine Fotos und Fingerabdrücke abgeben und mussten auch nicht die 6 Dollar Gebühren zahlen. Wir wurden einfach wieder zurück an die kanadische Grenze geleitet.


An der kanadischen Grenze wurden wir freundlich empfangen und ins Büro geschickt. Es hat alles gut geklappt und es kamen keine dummen Fragen. Innerhalb von einer Stunde hatten wir alles erledigt: den Grenzübertritt in die USA und das PR Visum auf kanadischer Seite aktiviert.

Die üblichen Fragen, wie “Wo arbeitest du?” ...”Als was arbeitest du?” konnten wir beantworten. Es wurde nicht weiter nachgebohrt.

Dann kamen noch allgemeine Fragen, die aber auch leicht zu beantworten waren.


Dann verschwand der Beamte mit dem ganzen Papierkram in seinem Büro. Es folgten Minuten des Wartens. Aber als wir die Stempel im Büro hörten, wussten wir, es wird alles gut.


Der Beamte war sehr freundlich und hat alles in einfachem Englisch erklärt und am Ende gab es ein Händedruck und ein Glückwunsch zu unserer Dauer-Aufenthalts-Genehmigung.



So, jetzt waren wir im Süden, etwa 6 Stunden weg von daheim und endlich erlöst. Das tolle Wetter war auf unserer Seite.

Klar, wir haben das Wochenende genutzt und haben auch den Süden erkundet. Die Bilder findet ihr wie immer im Album South Saskatchewan.


Oje, das wird knapp beim Überholen.


Wow, ist das ein Sandwich! Mit 5 Sorten Wurst belegt und unheimlich lecker.


Es hatte Tage davor viel geregnet, und hier machten wir kehrt. Wir trauten uns nicht durch die Pfütze.


Sonnenuntergänge sind immer schön.