Freitag, 8. August 2014

Deutschland (Teil 2) oder "Ich bin ein Siebenbürger"

Nach unserem Irlandurlaub hatten wir eine ganze Woche Zeit zum Faulenzen. Mit über 30 Grad hatten wir das perfekte Gartenwetter bis zu unserem Rückflug nach Kanada. Es wurde gegrillt, und gegrillt, und gegrillt. Und wieder gefaulenzt....



Wir haben wieder traditionell Brot im Holzbackofen gebacken.
Rechts im Bild hat das Brot noch schwarze Kruste, die abgeklopft wird. Dann entsteht ein tolles Laib mit der besten Kruste der Welt. Mein Gesichtsausdruck sagt nur "heiß, heiß, heiß", denn das Brot war direkt aus dem Backofen.


Zwischendurch verwöhnten wir unsere Bäuche in unseren Lieblingsrestaurants.
Mein Lieblingsessen ist immer noch das Schäuferle, ein Braten mit knuspriger Kruste.
An Pfingsten dann, wie jedes Jahr findet in Dinkelsbühl seit über 60 Jahren ein Treffen der Siebenbürger Sachsen statt. Das ganze Wochenende treffen sich in dieser Stadt über 20.000 Siebenbürger Sachsen zum Ratschen, Tratschen und Feiern.

An Pfingstsonntag findet ein Umzug (Parade) von Trachten statt. Zusammen mit allen 2.700 Trachtenträgern aus 100 verschiedenen Orten Siebenbürgens stolzierten wir durch die Gassen von Dinkelsbühl und führten unsere von Generation zu Generation weitergegebenen, bestickten Hemden, Laibel und Schürzen vor. Am Straßenrand standen applaudierende Zuschauer, und ich war stolz, meine Ortschaft mit einer Tracht zu vertreten.

Vor dem Umzug - noch ein paar Schnappschüsse
 







Nach dem Umzug - war ich ko, weil es soooo heiß war.
Ich war voller Stolz erfüllt.
 Egal wo wir unsere Heimat aufbauen, ich bin und bleibe ein Siebenbürger.

Kommentare:

  1. sehr schoene Bilder auch die von Irland sind schoen. Und Du schaust fesch aus in Deiner Tracht!! :-)
    Gruessla aus der Pampa Manitobas

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  2. Hey wie toll ist das denn?? Die Tracht steht Dir gut und ich finde es gut, wenn an alte Traditionen festgehalten wird. Danke fuer die schoenen Bilder.

    Mecki

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  3. die Fotos hatte ich ja teilweise schon bei fb gesehen, aber wirklich fesch :-). Es ist schön, Traditionen zu pflegen. Das merken wir auch, ist eben doch ein Stück Heimat, das im Herzen bleibt, auch wenn man im Ausland wohnt.

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